Workshop Subota, 08. Decembar 2018 in
Düsseldorf

Konsens in der Demokratie

Gesprächsführung und Meinungsbildung ohne Abstimmungsverlierer

Date, Time
Sat, 08. Dec 2018,
10:00 prijepodne – 5:00 poslijepodne Memoriši u mom kalendaru
Jezik
Deutsch
Organizator/ica
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
In der Demokratie gibt es bei Abstimmungen Gewinner und Verlierer. Damit trägt eine Abstimmung häufig auch einen Konflikt weiter oder lässt ihn im Verborgenen eskalieren. Was kann ich tun, wenn ich eine Entscheidung brauche und gleichzeitig erreichen möchte, dass möglichst viele, wenn nicht sogar alle Beteiligten zufrieden sind?
In dieser Einführung lernen die Teilnehmenden die Haltungen und Methoden der empathischen Gesprächs¬führung kennen, die auf den Erfahrungen von Carl Rogers und Marshall Rosenberg sowie Methoden aus der Konfliktmediation aufbaut. Diese Form der Gesprächsführung ist universell und sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld hilfreich. Sie hilft dabei, Werte und Ziele der Beteiligten zu klären und transparent zu machen und so die Verbindung und Motivation zu fördern.
Anschließend können die Teilnehmenden in moderierten Gruppenprozessen die Wirkung dieser empathischen Haltung und Gesprächsführung erleben. Dabei lernen sie das „systemische Konsensieren“ kennen. Mit dieser Methode wird die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung so unterstützt, dass ein Konsens in der Gruppe erreicht wird, der für alle motivierend ist oder zumindest wohlwollend von allen Beteiligten getragen wird. Dies gelingt auch in größeren Gruppen.
Die Teilnehmenden üben mit Unterstützung der Moderation die "Themen hinter dem Thema" auf eine offene und effiziente Weise mit den Beteiligten zusammen aufzulösen. Im Mittelpunkt dieses auf Vertrauen und Wohlwollen basierenden Workshops steht das Erfahrungslernen, weshalb es hilfreich ist, wenn Sie sich offen einbringen.

UNSERE SEMINARVERSPRECHEN:
- Die Teilnehmenden kennen das systemische Konsensieren und die Grundlagen der empathischen Gesprächsführung.
- Die Teilnehmenden können eigene Meinungen auf Werte und Ziele methodisch hinterfragen.
- Die Teilnehmenden verfügen über eine geschulte Wahrnehmung dazu, was Empathie ist und was nicht. Sie verfügen über das Wissen über eine alternative Herangehensweise zur Auflösung von Konflikten, die für alle Beteiligten entlastend und kraftsparend ist.

Der Workshop richtet sich an alle ehrenamtlich engagierten Personen, die sich Rahmen ihrer Tätigkeiten oft in Gruppendiskussionen und Entscheidungsprozessen befinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Seminar wird geleitet von Arne Schöler. Arne Schöler ist Biologe und arbeitet seit 2005 als Trainer/Dozent, seit 2014 auch als Coach und Mediator. Sein Themenschwerpunkt ist die Weitergabe des empathischen Selbstcoachings, das universell einsetzbar und die Grundlage für eine friedvollere Gesprächsführung ist. Seine Vision ist, dass beides zusammen gesellschaftliche Veränderungsprozesse hin zu gegenseitiger Achtung, Wohlwollen und Kooperation fördert. Er lebt in Bonn.

Das Seminar wird mit 8 Unterrichtsstunden für das Politikmanagement-Zertifikat der GreenCampus-Weiterbildungsakademie im "Freien Bereich" anerkannt.