3 Länder, 2 Räder, 1 Fluss (2601-16) ausgebucht, Warteliste

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Natur erleben in der Rureifel
Creator: Ulrich Steinsiepe. All rights reserved.

Der Fluss Rur entspringt im belgischen Hochmoor, dem Hohen Venn, durchfließt malerisch die Eifel, behauptet sich ab Düren gegen Stein- und Braunkohle, Zuckerrüben und Mais als naturnah fließendes Gewässer und mündet im niederländischen Roermond in die Maas. Die Rur hat also keinen Grund, sich vor ihrer etwas größeren Schwester mit dem „h“ zu verstecken. Wir folgen dem Fluss über 180 Kilometer auf dem Fahrrad. Wer nicht mehr radeln mag, kann auf dem Abschnitt zwischen Heimbach und Linnich die Segnungen des regionalen Schienenverkehrs (Rurtalbahn) nutzen. Wir lernen grenzüberschreitende Naturschutzkonzepte, Regionalentwicklung und nachhaltigen Tourismus als Wirtschaftsfaktor kennen. Alte und neue Nutzungsformen des Rurwassers werden vorgestellt. Wir erfahren auch viel über die Geschehnisse des II. Weltkriegs, die Schlacht um den Hürtgenwald, sowie über Heinrich Böll, der in der Nähe der Rur seinen Landsitz hatte – dort, wo sich heute die Wohnungen und Werkstätten der Stipendiat*innen der Heinrich Böll Stiftung befinden.

Referent: Geführt wird die Tour von Andreas Schneider, Diplom Naturführer seit 17 Jahren.

Unterkunft: Die Reisegruppe übernachtet im Hotel Diefenbach in Heimbach, Hotel Schütt in Einruhr, Stadthotel Jülich und im Haus Wilms in Effeld.

Informationen zum Spar- und Solidarpreis: Für Auszubildende, Student*innen und Arbeitssuchende gilt ein besonderer Sparpreis. Die Teilnahmeplätze zu Sparpreis-Konditionen sind begrenzt. Teilnehmer*innen, die finanziell schwächer gestellten Menschen die Teilnahme ermöglichen wollen, sind aufgerufen, einen erhöhten Solidarpreis zu zahlen. Er erlaubt uns, weitere Personen zu Sparpreis-Konditionen teilnehmen zu lassen. 

Anerkennungen als Bildungsurlaub/Bildungsfreistellung: Nordrhein-Westfalen, Hessen, beantragt in Thüringen (Stand 22.01.2016)

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