Diskussionsabend Donnerstag, 30. August 2018 in
Berlin

Abschiebung bei Gefahr für Leib und Leben?

Aktuelle Herausforderungen 35 Jahre nach dem Tod von Cemal Altun

Datum, Uhrzeit
Do., 30. Aug. 2018,
18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Am 30.08.1983 - vor 35 Jahren - ist Cemal Kemal Altun im Alter von 23 Jahren in Berlin gestorben. Nach 13 Monaten in Auslieferungshaft stürzte sich der politisch Geflüchtete aus dem Fenster des Gerichtssaals, in dem seine Auslieferung in die Türkei verhandelt wurde.
Seit 1983 sind viele weitere Menschen als Folge der rigiden Abschottungspolitik Deutschlands zu Tode gekommen, körperlich und seelisch verletzt worden, haben aber auch dagegen protestiert und solidarisch Abschiebungen verhindert. Hier begann auch die Kirchenasylbewegung: 1983 wurde in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg das erste Kirchenasyl ausgesprochen. Viele Gemeinden folgten, so dass Kirchenasyl mittlerweile ein großes, solidarisches Netzwerk ist, das Schutz vor Abschiebungen bei Gefahr für Leib und Leben bietet.

Mit:
Bernhard Fricke (Vorstand Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg)
Jürgen Quandt (Kirchenasylbewegung)
Garip Bali (Allmende e.V.)
Rita Kantemir-Thomä
u.a.

Eine Kooperation mit Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V. und Heiligkreuz-Passion

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin