Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

„Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass...!“ - „Die ganzen Gutmenschen hier, die...“ - „Was die zu Hause machen...“ - „Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...!“ - „Die sollen doch einfach...!“

Immer wieder schleichen sich solche rassistischen, sexistischen und diffamierenden Aussagen in den Alltag ein - man begegnet ihnen in sozialen Netzwerken und Internet-Foren sowie in feuchtfröhlichen Runden am Stammtisch in der Kneipe nebenan aber auch im Freundes- und Verwandtenkreis. Häufig werden solche Äußerungen von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung toleriert oder sogar weiterverbreitet. Danach stellt man sich oft die Frage: „Warum habe ich nicht interveniert?“ und „Hätte ich nicht was sagen sollen?“

Im Workshop „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ geht es darum, solche häufig aufkommenden aggressiven, zugespitzten und diskriminierenden Äußerungen auf den Grund zu gehen. Was kennzeichnet Stammtischparolen? Warum heißen sie eigentlich so? Wieso ist es so schwer, sich mit ihnen auseinanderzusetzen? Und warum müssen und sollten wir es doch tun? Die emotionale Wirkung, ihr inhaltlicher Kern, die Gründe des Aufkommens aber auch Gegenstrategien werden geprüft und wir üben, die eigene Position argumentativ zu vertreten.

Referent_innen
Hans-Jürgen Ladinek (Kriminalhauptkommissar a.D., Argumentationstrainer, Frankenthal) und Astrid Seib-Marx (Diplom-Pädagogin)

Veranstaltungsort
Der Workshop findet im Forum des ism (4. Stock) in der Augustinerstraße 64-66 in Mainz statt.

Anmeldefrist
17. Januar 2016