Ausverkauft? Die Zukunft des globalen Handels in Zeiten von TTIP und CETA

Ausverkauft? Die Zukunft des globalen Handels in Zeiten von TTIP und CETA

Weltweit wächst der Protest gegen die globale Handelspolitik. Vielen Menschen sind überzeugt, dass die Handelspolitik in ihrer heutigen Art globale Ungerechtigkeit, die Konzentration von Macht und Kapital in den Händen weniger fördert und zum Raubbau an Natur und Menschen führt. Die Unzufriedenheit über Intransparenz und fehlende demokratische Mitbestimmung der Parlamente führt zu weiterem Unmut. Dennoch scheinen Regierungen weltweit nach wie immun gegen jegliche Kritik an der Handelspolitik und noch immer überzeugt, dass Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA für gesellschaftlichen Wohlstand und Entwicklung unerlässlich sind.

Was ist eigentlich Freihandel und warum ist der Glaube vieler Entscheidungsträger an die positive Macht des Marktes ungebrochen? Wer profitiert von der heutigen Handelspolitik und wie sieht eine Handelspolitik aus, die die Bürgerinnen und Bürger akzeptieren und die Raum für gesellschaftlichen Wertewandel lässt?

Es diskutieren:

  • Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin der TaZ und Buchautorin
  • Thomas Gröbly, Herausgeber des Buches Zwischen Fairtrade und Profit. Wer sät, der erntet – oder doch nicht?
  • Katharina Dröge, Mitglied des deutschen Bundestages für Bündnis90/ die Grünen. Sprecherin für Wettbewerbspolitik der Grünen Bundestagsfraktion