Kongress: Baustelle Neuer Generationenvertrag

Kongress: Baustelle Neuer Generationenvertrag


Unsere Gesellschaft braucht eine neue Verständigung über den Generationenvertrag. Es geht darum, neue Antworten auf radikal veränderte gesellschaftliche Bedingungen zu finden – und zwar in allen Politikfeldern. Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt Sie ein, auf unserem Generationen-Kongress einen neuen Generationenvertrag zu entwickeln und zu diskutieren.

Mit Dietmar Bartsch, Micha Brumlik, Teresa Bücker, Georg Diez, Yasmin Fahimi, Katrin Göring-Eckardt, Stefan Gosepath, Winfried und Barbara Junge, Sven-Christian Kindler, Mariam Lau, Adriana Lettrari, Elisabeth Niejahr, Lorenz Maroldt, Gesine Schwan , Jürgen Teipel, Hans-Georg Ullrich u.v.m.

Ausführliches Programm und Anmeldung: siehe Spalte rechts.
Kinderbetreuung wird am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr angeboten (bei Bedarf bitte per E-Mail an generationenvertrag@boell.de melden).

Wir wollen gemeinsam Antworten geben auf Fragen, die uns umtreiben: Wie nutzen wir die Chancen des demografischen Wandels, ohne die Zukunft zu verspielen? Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie unsere Sozialsysteme gestalten? Wie sieht eine generationengerechte Gesellschaft aus? Brauchen wir einen neuen Konsens zwischen den Generationen? Diese Fragen stellen sich neu, weil sich unsere Gesellschaft verändert und wir verändern uns in ihr.

Unter der Überschrift „Aufeinander bauen“ wollen wir sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln angehen: Mit einer Keynote von Stefan Gosepath und einem Kommentar von Gesine Schwan zu der Frage, was Generationengerechtigkeit heißt. Mit einem Generationen-Podium, das dem Selbstverständnis der Generationen nachgeht – von den 68ern über die Generation Golf bis zur Generation Y. Mit einem politischen Podium, das kritisch hinterfragt, wie generationengerecht die deutsche Politik ist. Mit einem Thesenpapier, das als Diskussionsvorschlag Bausteine eines neuen Generationenvertrags liefert. Mit Workshops zu unterschiedlichen Politikfeldern – von Stadt und Demokratie über Umwelt und Rente bis hin zu Wirtschaft, Finanzen und Bildung. Mit einem Sonntag im Deutschen Theater, der eine Sondervorstellung des Theaterstücks „Was uns bleibt“ mit einem Zeitgespräch verbindet, das danach fragt, wie stark die eine Generation die andere prägt. Und natürlich auch mit Fußball-WM, Generationen-Jazz, Poetry Slam und vielem mehr… Zusammen wollen wir einen gesellschaftlichen Veränderungsprozess anstoßen, der Bausteine für einen neuen Generationenvertrag liefert.

Vorbereitet wurde der Kongress mit drei Thementisch-Abenden für Ältere und Weise, für die „Sandwich-Generation“ und für alle unter 25. Die Dokumentation der Veranstaltungen („Teilhaben im Alter“, „Zwischen den Stühlen“ und „You only live once!“) finden Sie unter den angegebenen Links. Ziel war es, die Generationen untereinander ins Gespräch zu bringen, bevor sie bei dem Kongress unter dem Leitmotiv „Aufeinander bauen“ zusammenkommen.
 


Aufeinander bauen - Teilhaben im Alter
Ein Abend für die Ältere und Weise
Mittwoch, 26. März 2014, 17:30-21:30 Uhr

Aufeinander bauen - Zwischen den Stühlen
Ein Abend für die Sandwich-Generation
Dienstag, 29. April 2014, 17:30-21:30 Uhr

Aufeinander bauen - You only live once!
Ein Tag für alle unter 25
Donnerstag, 22. Mai 2014, 15:00-18:30 Uhr


 


Anmeldung:
Bitte melden Sie sich durch Ausfüllen des elektronischen Anmeldeformulars an. Da die Teilnahme an den Workshops begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung. Die Workshops finden parallel statt, daher möchten wir Sie bitten, sich nur für einen Workshop anzumelden.


Livestream
Die ersten beiden Tage der Veranstaltung werden als Livestream übertragen:
Fr, 27.6. / 18.00-21.30 Uhr 
Sa, 28.6. / 10.00-15.15 Uhr


Information
Andrea Mesch
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail: generationenvertrag@boell.de