Buchvorstellung und Diskussion Freitag, 23. November 2018 in
Rostock

„Berolinas zornige Töchter - 50 Jahre Berliner Frauenbewegung“

Urheber/in: Susanne Schleyer. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Fr., 23. Nov. 2018,
20.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Mecklenburg-Vorpommern

Der Aufbruch der Frauen war eines der nachhaltigsten Ergebnisse der 68er-Bewegung. Im Westteil des geteilten Berlins entstanden die ersten Kinderläden, das erste autonome Frauenzentrum, die erste feministische Zeitung und das erste Frauenhaus. Im Ostteil waren die politischen Bedingungen einer unabhängigen Frauenbewegung andere. Sie wurde eine wichtige Strömung der Friedlichen Revolution 1989 und der Unabhängige Frauenverband eine wichtige Kraft bei der Wiedervereinigung.
Annett Gröschner war selbst in der unabhängigen Frauenbewegung der DDR aktiv. Souverän, versiert und wunderbar lesbar gelingt ihr die Rekonstruktion der Frauenbewegungen und ihrer Deutungen. Ob sie nun Ulbricht zitiert „Wir können den Sozialismus nicht nur mit Friseusen aufbauen.“ oder die ersten Treffen der Frauen West in der Freien Universität 1968 dokumentiert, Annett Gröschner wird beiden Seiten gerecht.

Moderation: Claudia Kajatin, Geschäftsführerin Landesfrauenrat M-V

Ort: Möckelsaal im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, Rostock

Eine gemeinsame Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV und Literaturhaus Rostock.

Eintritt: 5,-/3,- EUR (erm.)