Darf's ein bisschen weniger sein? - Minimalismus in der Überflussgesellschaft

Darf's ein bisschen weniger sein? - Minimalismus in der Überflussgesellschaft

Creator: Laura Menzel. Creative Commons License LogoThis image is licensed under Creative Commons License.

Event: Umundu-Festival 2017, Dresden
Ort: Japanisches Palais, Palaisplatz 11, Dresden

Höher, schneller, weiter und vor allem MEHR! Das ständige Konsum- und Leistungsstreben der heutigen Überflussgesellschaft werden wir langfristig nicht aufrechterhalten können, ohne dabei den Planeten, andere Teile der Weltbevölkerung oder letztlich uns selbst massiv auszubeuten.

Dieses ‚Zuviel-von-Allem’ bringt für immer mehr Menschen ein Umdenken mit sich; den Wunsch, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dies führt zum Gedanken des Minimalismus. Dieser bedeutet kein Verzicht, sondern das Loslassen von Zeit- und Aufmerksamkeitsräubern, von in Gegenständen materialisierten Erwartungen und Ansprüchen und das Bewahren und (Wert)Schätzen von dem, was einem selbst wirklich entspricht. Minimalismus kann das Ausmisten der eigenen Wohnung wie auch das überdenken eigener Gewohnheiten und innerer Ansprüche beinhalten und uns somit mehr Eigenzeit und Ausgeglichenheit ermöglichen.

Die Referentin Iwelina Fröhlich stellt einige Grundgedanken des Minimalismus dar, zeigt praktische Herangehensweisen auf und thematisiert, warum es uns oftmals schwerfällt ‚Dinge’ loszulassen. Dafür zeigt sie praktische Lösungen auf und führt den Gedankengang auf den Prozess des inneren Wandels. Manchmal stecken wir auch im Leben fest, weil wir an Dingen festhalten. Sind wir bereit sie loszulassen und neuen Raum zu schaffen, so können wir dadurch schließlich voranschreiten...

Referentin: Iwelina Fröhlich
Dozentin am Lehrstuhl für Didaktik der Politischen Bildung, Technische Universität Dresden, in Zusammenarbeit mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen