Diskussion Freitag, 29. Juni 2018

Der Bauch und die Stadt

Über Utopie und Vernunft einer neuen kommunalen Ernährungspolitik

Datum, Uhrzeit
Freitag, 29. Juni 2018, 18.30 Uhr – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Ob Dorf, Stadt oder Millionenmetropole, die Existenz einer Stadt, das verdichtete Miteinander der Menschen, ist seit jeher abhängig von der Versorgung mit Lebensmitteln. Das gilt um so mehr in den radikal urbanisierten Verhältnissen der Spätmoderne - und wird doch mindestens so radikal ignoriert.

Essen ist das, was eingeschweißt in den Supermarktregalen steht. Nur machen solche Sachen Körper und Seele nicht unbedingt satt: Der rationalisierten, industrialisierten Lebensmittelproduktion fehlt es zunehmend an Antworten auf diese Zukunftsfragen. Und am Vertrauen der Konsument*innen.

Über die essbare Stadt werden diskutieren: Der Esskulturforscher Dominik Flammer, der sein beinahe enzyklopädisches Engagement für "Kulinarisches Erbe der Alpen" aktuell in einem Culinarium Alpinum, einem im schweizerischen St. Gallen angesiedelten Kompetenzzentrum für Gastronomie, Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion bündelt. Und der Autor und Raumplaner Philipp Stierand, der, etwa als Mentor der zivilgesellschaftlichen Ernährungsräte, als deutschlandweit versiertester Fachmann für eine zukunftsfähige kommunale Ernährungspolitik steht.

Moderation: Manfred Ronzheimer (taz)

Eine Kooperation mit der Markthalle Neun, veranstaltet im Rahmen des MakeCity-Festivals

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin