Gespräch Sonntag, 25. Februar 2018 in
Potsdam

Der Fälscher

Wie ein Major der Staatssicherheit versuchte, die Welt zu verbessern

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Datum, Uhrzeit
So., 25. Febr. 2018,
15.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Brandenburg

Nur wenige Wochen nach der ersten Ausgabe des sogenannten fälschungssicheren Reisepasses der Bundesrepublik Deutschland 1984 reisten überraschend auch DDR-Agenten mit genau solchen Dokumenten über die deutsch-deutsche Grenze ins Bundesgebiet, und bald darauf durch den Rest der Welt. Ihre Reisedokumente waren
hervorragende Fälschungen aus der „Werkstatt“ des damaligen Stasimajors Günter Pelzl in Berlin und gehörten damit zu den Kronjuwelen des ostdeutschen Geheimdienstes. Fast zehn Jahre lang fertigte der Meisterfälscher Dokumente aller Art für die Stasi und andere sozialistische Bruderländer. Damit ermöglichte Pelzl DDR-Agenten weltweit Zugang zu sensiblen Bereichen im Feindesland. Im Feature „Der Fälscher“ spricht Pelzl erstmals öffentlich über seine
Arbeit und lässt es zu, dass die Autorin Heike Tauch auch Fragen nach politischen und moralischen Dimensionen aufwirft.

Regie: Heike Tauch Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54 min

Gesprächspartnerin: Heike Tauch, seit 1992 als Autorin und Regisseurin fürs Radio mit Schwerpunkt Hörspiel und Feature.
Zuletzt: „Metamorphosen“; (DLF 2015, zusammen mit Florian Goldberg), „Bürger Zweiter Klasse - Eine neu-deutsche Familie“
(DLF 2016, n-ost-Reportagepreis 2017) und „Mit den Augen eines Scharfschützen“ (zusammen mit Herlinde Koelbl, DLF 2017).

Moderation: Frauke Havekost, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und Ingo Kottkamp, Deutschlandfunk Kultur

Veranstaltungsort:
Museumshaus, „Im Güldenen Arm“
Hermann-Elflein-Str. 3
14467 Potsdam

Veranstaltungsdatum:
Sonntag, 25. Februar 2018
15-17 Uhr

Anmeldung:
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Brandenburgischer Kulturbund e.V. und Deutschlandradio in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg.

Gefördert aus Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung