„Die Angst vor dem Anderen – Wirkungsweisen und Strukturen von Ausgrenzung“

„Die Angst vor dem Anderen – Wirkungsweisen und Strukturen von Ausgrenzung“

Die Dämonisierung der Anderen
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Die  aktuelle Debatte in Politik und Gesellschaft  über Flucht und Migration hat gezeigt, dass offener Rassismus (wieder) salonfähig ist. Es wird gegen  Muslime und Geflüchtete gehetzt und  ein Nationalismus propagiert, der zur Abschottung führt. Dazu kommt die Sehnsucht nach staatlicher Autorität und  einer homogenen „Gemeinschaft“, die Sicherheit verspricht. Der „Dämonisierung des Anderen“ kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Personengruppen werden aufgrund ihres Glaubens, einer vermeintlichen Kultur oder Abstammung als “Andere“ konstruiert, abgewertet und ausgegrenzt.

Die Veranstaltungsreihe beleuchtet verschiedene Dimensionen der aktuellen Ausgrenzungsmechanismen und Abwertungsdiskurse, erklärt wie diese entstehen und sucht nach Gegenstrategien.

 

12. Oktober 2017
„Die Angst vor dem Anderen – Wirkungsweisen und Strukturen von Ausgrenzung“
 
mit Prof. Dr. Vassilis Tsianos, HAW Hamburg

Prof. Dr. Vassilis Tsianos ist Professor für „Soziale Ungleichheit und Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der HAW, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Gesellschaftstheorie, Rassismuskritik, Migrations- und Grenzforschung sowie Social Media und Migration.

Fluchtbewegungen lösen in der europäischen Mehrheitsbevölkerung ein Gefühl der Bedrohung aus. Genutzt hat diese Angst vor allem rechtspopulistischen Organisationen. Sie beschwören den Untergang des Abendlandes durch den Zuzug Geflüchteter und schüren diffuse Ängste in der Bevölkerung – vor sozialem Abstieg, vor Islam, Machtverlust oder Globalisierung.  Mit dem Politikwissenschaftler Vassilis Tsianos  sprechen wir über die „Angst vor dem Anderen“. Wie werden „Andere“ in der gesellschaftlichen Debatte um Migration und Integration konstruiert? Welche Funktionen haben diese Konstruktionen in der Debatte?  Welche Vorurteile und Bilder stützen abwertende Einstellungen in der Gesellschaft? Wie kann der „Angst vor dem Anderen“ begegnet werden?

Prof. Dr. Vassilis Tsianos, Professor für „Soziale Ungleichheit und Methoden der empirischen Sozialforschung“ an der HAW, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Gesellschaftstheorie, Rassismuskritik, Migrations- und Grenzforschung sowie Social Media und Migration.

Veranstaltungsdatum:
Donnerstag, 12.10.2017
18 Uhr

Veranstaltungsort:
Stadtteilladen Neu Schmellwitz
Zuschka 27, 03044 Cottbus
 

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung (rechte Spalte) ist erforderlich.

Kontakt und Informationen:

Simone Klee/Birte Kaspers
klee@boell-brandenburg.de /kaspers@boell-brandenburg.de
Tel: 0331 200 578 16
www.boell-brandenburg.de

Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Projektes CUCHA - Cultural Challenges – Fairness und Verantwortung für unsere Kommunen”. Sie findet in Kooperation mit der Stadt Cottbus statt und wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.