Die Dichterin Mascha Kaléko

Die Dichterin Mascha Kaléko

Reihe frauenpolitischer Stadtspaziergänge: „Lebenswege - Lebensorte. Auf den Spuren von Frauen, die Berlin bewegt haben.“

Stadtspaziergang mit Schreibimpulsen

Das politische und kulturelle Leben in Berlin wurde und wird von starken, empfindsamen, mutigen und dem jeweiligen Zeitgeist vorausschauenden Frauen mitgestaltet. Auf den Stadtspaziergängen in dieser Reihe wollen wir ihren Lebenswegen und Lebensorten nachgehen und die von ihnen ausgehende Kraft für das Hier und Jetzt spüren.

Auf diesem Stadtspaziergang widmen wir uns der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko, die mit ihrer Großstadt-Lyrik über das Berliner Alltagsleben der 1920er Jahre berühmt wurde. Ihr Lebensweg und Schaffen ist eng mit der Stadt- und Zeitgeschichte verwoben.

1938 emigrierte Kaléko in die USA, 1960 dann nach Israel. Große Teile ihres Werks fielen der nationalsozialistischen Bücherverbrennung zum Opfer. Auf unserem Spaziergang begehen wir Straßen und Orte in Berlin, die mit dem Leben der Künstlerin verbunden sind bzw. sich in ihrem Werk wiederfinden. Der genaue Startpunkt wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Wie auf allen Spaziergängen dieser Reihe bieten wir zu den Vorträgen kleine Schreibimpulse, mit denen die Teilnehmer/-innen einen Bezug zu ihren eigenen Erfahrungen herstellen können.

Format: 4-Std.-Tour für Gruppen (10-20 Personen)

Leitung:
Kathrin Möller, Ethnologin, Kulturwissenschaftlerin und Schreibcoach
Sandra Maria Fanroth, Dipl.-Biologin, Journalistin, Mediatorin, Tanztherapeutin, Schreibtrainerin und -coach

Ort: Berliner Innenstadt, Treffpunkt wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

Teilnahmekosten: kostenfrei, BVG-Ticket erforderlich

Veranstalter: Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.