Die Erfindung der deutschen Grammatik

Die Erfindung der deutschen Grammatik

E-Book-Launch (mikrotext)

In den Geschichten der jungen syrischen Autorin Rasha Abbas erleben wir eine comicartige Freakshow voller popkultureller Referenzen – und eine selbstironische Persiflage des Neuseins in Deutschland. Fies, witzig, abgedreht. Und oft ziemlich surreal. Der Alltagstrott trifft auf Absurdistan.

Ähnlich wie Mark Twain im Essay „The Awful German Language“ nähert sich Abbas der verflixten deutschen Sprache und deutschen Strukturen mit Humor und Verzweiflung. Sie verwebt die stinknormalen Erfahrungen des Einlebens in Berlin beim Asylantrag, im Jobcenter, beim Sprachkurs, zwischen Künstler-Inflation und Hipster-Invasion gekonnt mit anderen Genres: Slapstick, Zombiefilm, Cartoon, Computerspiel. Bewaffnet mit einer Narrenkappe erzählt sie die Wahrheit über „uns Deutsche“, aber auch über „die Flüchtlinge“.

Mit:

  • Rasha Abbas ist eine syrische Journalistin und Autorin. Sie lebt derzeit in Berlin. 2008 veröffentlichte sie ihre erste Sammlung mit Kurzgeschichten "Adam hasst das Fernsehen" und wurde dafür beim Damascus Capital of Arab Culture Festival mit einem Preis für neue Autoren ausgezeichnet.
  • Sandra Hetzl wurde 1980 in München geboren und lebt in Beirut und Berlin. Sie studierte an der UdK Visual Culture Studies, arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen und macht Videoinstallationen. Außerdem ist sie der Kopf hinter 10/11.
     

Der Eintritt ist frei - jeder Gast erhält zudem eine kostenlose Downloadkarte für das E-Book. Ende März erscheint außerdem eine gedruckte Version im Orlanda Verlag.

Veranstaltungsort:
Vierte Welt
Kottbusser Tor
Galerie, 1. OG
 

Diese Publikation erscheint in einer von der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut unterstützten Reihe neuerer arabischer Literatur. Die erste Publikation dieser Reihe  - „Abu Jürgen. Mein Leben mit dem deutschen Botschafter" von Assaf Alassaf -  erschien im November 2015 und ist ein irrer Text über die imaginäre Freundschaft zwischen einem deutschen Diplomaten und einem geflohenen Syrer, der nur eines will: ein deutsches Visum.

 

Information:
Birgit Arnhold
arnhold@boell.de