Gespräch Samstag, 26. Mai 2018 in
Hamburg

Die Transformation wachsender Metropolen in Afrika am Beispiel Lagos / Nigeria

Gespräch im Rahmen des Africa Days

Urheber/in: Shutterstock. Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Samstag, 26. Mai 2018, 14.00 Uhr – 15.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg - Umdenken

Viele Städte auf dem afrikanischen Kontinent wachsen rasant. So gilt das nigerianische Lagos mit geschätzten 13-20 Mio. Einwohner*innen als eine der bevölkerungsreichsten Städte weltweit – und, so die Prognose: stetig kommen mehr dazu. Doch wachsen tun vor allem die Slums, in denen Bewohner*innen meist keinen ausreichenden Zugang zu städtischer Infrastruktur wie Wasser, Energie und Gesundheitsdienstleistungen haben und zudem noch hohen Umweltbelastungen und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind. Im Gegensatz zu Städten wie Hamburg muss Lagos mit viel weniger Geld auskommen, um den für die CO2-Reduktion so wichtigen, nachhaltigen Umbau der Städte zu meistern.

Mit der Architektin Fabienne Hoelzel sprechen wir über ihre Arbeit im „schwimmenden“ Slum von Makoko, der in die Lagune von Lagos hineingebaut ist, und spüren exemplarisch folgenden Fragen nach: Wie können auch benachteiligte Stadtbewohner*innen an der städtischen Transformation mitwirken und durch neue Infrastruktur profitieren? Inwiefern können best practices aus anderen Stadtkontexten auf Metropolen wie Lagos übertragen werden? Oder bedarf es lokale Ansätze? Und inwiefern scheitern Instrumente der Stadtplanung an Regierungspraktiken?

Mit

Fabienne Hoelzl - Architektin und Professorin für Entwerfen, öffentliche Bauten und Räume/Städtebau

Moderation:

Dr. Stefanie Wodrig - Politikwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkten Gesellschaft im Östlichen und Südlichen Afrika und Energiepolitik

Ort: Auf dem Africa Day, Bühne auf dem Wandsbeker Marktplatz