Freitag, 25. November 2016 in
Weimar

Die Weimarer Republik als Epoche der klassischen Moderne - zwischen Krisenbewusstsein und Fortschrittsoptimismus

Datum, Uhrzeit
Freitag, 25. November 2016, 14.00 Uhr
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
frei
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

Die Weimarer Zeit gilt als Epoche der klassischen Moderne, in der sich die Gesellschaft, befreit von den Zwängen des Kaiserreichs, neuen Ideen zuwenden konnte. Die Zeitgenossen erlebten eine Phase der Technisierung, Rationalisierung und Beschleunigung. Der Durchbruch neuer Technologien und Medien weckte die Hoffnung auf eine glorreiche Zukunft. Seit der Jahrhundertwende wurde aber auch vermehrt auf die Schattenseiten der fortschreitenden Moderne verwiesen. Die Symptome der Moderne, wie die Entwurzelung des Menschen und die Entfernung von traditionellen Werten, wurden vielfach kritisiert. Gleichzeitig versuchte man ihr andere Modelle gegenüberzustellen, die heute noch nachwirken. Nicht zuletzt aus diesem ambivalenten Verhältnis zur Moderne beziehen die Weimarer Jahre ihre Aktualität.

Mit Dr. Michael Makropoulos (Berlin), Dr. Justus H. Ulbricht (Dresden).

Moderation: Dr. Marco Schrul (Heinrich-Böll-Stiftung)

 

Ein Veranstaltung des Weimarer Republik e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. im Rahmen des Weimarer Rendezvous mit der Geschichte.

 

  Datum: 25.11.2016

  Beginn: 14.00 Uhr

  Ort: Stadtmuseum Weimar, Karl-Liebknecht-Straße 5/9

  Der Eintritt  ist frei.