Vortrag Sonntag, 02. September 2018

Ein Stadtspaziergang zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland

Datum, Uhrzeit
Sonntag, 02. September 2018, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Ein Stadtspaziergang zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland - Vom Halleschen zum Kottbusser Tor

"Wer baute das siebentorige Theben?" Das hat Bertolt Brecht in einem berühmten Gedicht gefragt.
"In den Büchern stehen die Namen von Königen. Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?"

Und wer baute die Kanäle in und um Berlin und das Reichstagsgebäude?

Darunter waren viele Arbeiter aus Italien und Osteuropa. Es handelt sich um eine über hundertjährige Geschichte der Einwanderung unter teilweise dramatisch wechselnden Bedingungen. Auf dem Stadtspaziergang wird diese Geschichte bis in die Gegenwart an exemplarischen Orten vorgestellt. Die Route führt vom Mehringplatz zum Landwehrkanal und dort entlang bis zum Kottbusser Tor.

Es kommt auch darauf an, die Entwicklung staatlicher Politik(en) gegenüber Einwanderern und Flüchtlingen nachzuzeichnen, deren Erfahrungen wiederzugeben und dabei von ihren (Über-) Lebensstrategien sowie Protest- und Widerstandsformen zu erzählen.

Treffpunkt: Brücke vor dem U-Bahnhof Hallesches Tor in Richtung Gedenkbibliothek.

Falls Sie Wünsche zur barrerfreien Teilnahme haben wenden Sie sich an Tanya Lazova: lazova@bildungswerk-boell.de

Der Referent, Martin Forberg, M.A. (Neuere Geschichte, Soziologie und Ethnologie) ist in der Politischen Bildung, als Publizist und als Stadtspaziergangsleiter tätig. Er ist Mitglied in den Arbeitskreisen Wirtschaft & Soziales und Migration & Bewegungsfreiheit des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.