Dienstag, 13. November 2018 in
Altenburg

Erlebbare Geschichte - Was bleibt vom Jahr '68?

Lesung, Ausstellung und Gespräche zum Prager Frühling

Urheber/in: HBS Thüringen . All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Di., 13. Nov. 2018,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

„Der Schrecken war so tief, dieser Anblick von Panzern als Argument, die Dummheit des Arguments Panzer und Waffen war so niederschmetternd für jeden, der das gesehen hat!“ (Heinrich Böll)

Heinrich Böll erlebte im August 1968, während eines Prag-Besuches, die brutale militärische Niederschlagung des Reformversuchs in der Tschechoslowakei durch die „Bruderstaaten“ des Warschauer Pakts live mit. Das Buch „Der Panzer zielte auf Kafka. Heinrich Böll und der Prager Frühling“ versammelt die wichtigsten Stellungnahmen und Schriften des Autors zu diesem Ereignis und seinen Folgen. Dieser Band ist das Herzstück der Lesung anlässlich des 50.Jahrestages des Prager Frühlings.

Was bleibt?

Dieser Frage haben sich Zeitzeug*innen im Altenburger Land, die noch von den Ereignissen und Bewegungen im Sommer `68 wissen, gestellt. Mit ihren Berichten und  Dokumenten machen sie Geschichte und die Orte, an denen sie geschrieben wurde, in unserer Veranstaltung nacherlebbar. Mit dabei sein werden auch Aufzeichnungen der hierzulande bekannten Autoren Frank von Olszewski („Wie ich in die Welt kam“) und Friedrich Seibicke  („Labskaus auf indisch“).

Erinnerungen können uns lehren, wie wir heute handeln.

 

Es liest Martin Stiebert (Sprechsteller aus Jena).

Anne Schnabel zitiert Aufzeichnungen Altenburger Zeitzeug*innen.

Galerie & Kulturbundhaus, Brühl 2, Altenburg

Dienstag, 13. November 2018

Einlass ab 18: Uhr, Beginn 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V., des Landratsamts Altenburger Land und Kulturbundes Altenburger Land e.V.