Gespräch Donnerstag, 27. September 2018

Es geht um die Zukunft der Menschheit

Politischer Gesprächsabend zu den 17 Zielen der VN für eine nachhaltige Entwicklung

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Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 27. September 2018, 19.30 Uhr – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

Die Vereinten Nationen beschlossen 2015 „Siebzehn Ziele für eine nachhaltige Entwicklung“ unserer Welt, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Hier werden erstmalig Zielsetzungen und politische Rahmenbedingungen formuliert, die Entwicklung nicht mehr nur zu einer Angelegenheit des globalen Südens, sondern zur Aufgabe für die gesamte Welt erklären. Unter den Leitprinzipien Menschen, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft lernt sich auch Deutschland als „Entwicklungsland“ zu begreifen.

Die Bundesregierung hat dementsprechend ein umfassendes Programm für unser ganzes Land entworfen. Das soll vor allem auch auf kommunaler Ebene realisiert werden. Hierfür sind regionale Beauftrage ernannt, die in der theoretischen Vermittlung wie auch der praktischen Umsetzung Hilfestellungen geben können. Die Verantwortungsträger der Kommunen sind hier besonders gefordert, aber ebenso die einzelnen Bürger und zivilgesellschaftlichen Gruppen.

Was können wir tun, damit weltweite Partnerschaften, Frieden, Bildung, Biodiversität, Klimaschutz und Geschlechtergleichheit als gleichwertige Ziele für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Kommunen, unseres Landes und unserer gemeinsamen Welt Wirklichkeit werden? In diesen Fragen wollen wir am 27. September in Vortrag und Gespräch Anregungen und Ermutigungen finden.

Josef Ahlke arbeitet seit 1998 an Themen der Agenda 21 und nachhaltigen Stadtentwicklung und ab 2015 der Agenda 2030 mit den 17 weltweiten Nachhaltigkeitszielen in Erfurt. Seit 2016 baut er mit zivilgesellschaftlichen Partnern die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien - mitte (RENN.mitte) für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf. Eines von vier RENN bundesweit. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Wandel für eine starke Nachhaltigkeit zu unterstützen. Die größten Chancen liegen für ihn hierbei auf der kommunalen-zivilgesellschaftlichen Ebene und in der Jugend.

Tim Strähnz ist seit 2008 in verschiedenen Funktionen und Projekten im Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT), dem entwicklungspolitischen Landesnetzwerk in Thüringen tätig. Seit 2013 ist er für die Netzwerkkoordination zuständig und Ansprechpartner für Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, die sich für global nachhaltige Entwicklung in Thüringen einsetzen oder dies gerne möchten. In seiner Arbeit für das EWNT setzt er sich für die globale Dimension und postkoloniale, machtkritische Aspekte in den Diskussionen und Debatten zur Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen ein.

Datum: 27. September 2018 um 19.30 Uhr

Ort: Burgsaal Burg Bodenstein, Burgstraße 1, 37339 Leinefelde-Worbis

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem „Freundeskreis Bodensteiner Gespräche“