Europäischer Energiesalon: Spaltet Nordstream II die Europäische Energieunion?

Europäischer Energiesalon: Spaltet Nordstream II die Europäische Energieunion?

Wahrnehmungen aus Kiew, Warschau und Berlin
Creator: NASA GSFC. Creative Commons License LogoThis image is licensed under Creative Commons License.

Die Planung der Nordstream II Pipeline, die Gas aus Russland durch die Ostsee nach Norddeutschland bringen soll, wird in Europa kontrovers debattiert. Dabei geht es nicht vorrangig um Fragen der Versorgungssicherheit, sondern um weitgreifende geostrategische Interessen und neue Abhängigkeiten gegenüber Russland. Die kritischen Auseinandersetzungen mit dem Pipelineprojekt in vielen Hauptstädten Europas haben das Potenzial, die Idee der Europäischen Energieunion nachhaltig zu beschädigen. Dennoch legt in Berlin niemand besondere Aufmerksamkeit auf die politischen Folgen des Gasprojekts.

Wir laden ein zu einem Gespräch über die Zukunft der europäischen Energieunion. Wir diskutieren darüber, wie unsere europäischen Nachbarn das deutsche Pipelineprojekt mit Russland sehen, welches politische Kapital Berlin mit seinem Alleingang in Europa zu verspielen droht und darüber, wie man die Idee einer europäischen Energieunion gemeinsam vorantreiben kann.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Umtrunk mit Brezeln ein.

Mit:
Marta Babicz, Leiterin des Referats „Europäische und Regionale Energiepolitik“, Polnisches Außenministerium
Andrii Chubyk, Centre for Global Studies “Strategy XXI”, Kiew
Dr. Kirsten Westphal, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Moderation: Irene Hahn-Fuhr, Büroleiterin, Heinrich-Böll-Stiftung Warschau

Sprache: Englisch (mit Simultanübersetzung auf Deutsch)

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung und E3G.

Information:    
Nina Locher
Referat EU/Nordamerika
Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail locher@boell.de