Film und Gespräch Donnerstag, 14. Juni 2018 in
Berlin

Fragility

Ein Film über Flucht, Entfremdung und Depression

Datum, Uhrzeit
Do., 14. Juni 2018,
19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
In "Fragility" dokumentiert die junge Regisseurin Ahang Bashi ihre Ängste, Panikattacken und Depressionen, mit denen sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere konfrontiert sieht. Ahang Bashi wurde in Shiraz, Iran geboren und kam mit ihrer Familie nach Schweden als sie drei Jahre alt war. Mit ihrer Kamera, wunderschönen Bildern und Symbolik zeigt sie die dunklen, aber auch die hoffnungsvollen Momente ihrer Ängste und setzt sich kritisch und humorvoll mit Isolation, kulturellen und familiären Konflikten auseinander.

Der Dokumentarfilm zeigt neben dunklen Momenten auch die liebevollen Gesten ihres Umfeldes und nimmt die Zuschauer*innen mit zurück in die Zeit ihrer Flucht aus dem Iran nach Schweden. Dabei werden Diagnosen sowie Ursachen von Fluchttraumata und Panikattacken hinterfragt und der Umgang mit diesen und deren Wahrnehmung in der Gesellschaft betrachtet.
Regie: Ahang Bashi
SWE 2016, 73 min
OmeU (Englisch, Schwedisch und Farsi mit engl. Untertiteln)

Anschließend: Gespräch mit Dr. Karin Mlodoch, Diplom-Psychologin, Vorstandsmitglied und Projektkoordinatorin des entwicklungspolitischen Vereins HAUKARI, Autorin der Publikation "The Limits of Trauma Discourse".

Dieser Film ist Teil einer Filmreihe, in der aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Erfahrungen von Frauen mit Migration, Flucht und Vertreibung in Europa thematisiert werden.

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In "Fragility" the young documentary filmmaker Ahang Bashi shows her anxieties, panic attacks and depressions, which she faces in the peak of her career. Ahang Bashi was born in Shiraz, Iran and moved to Sweden with her parents when she was three years old. With the camera as her companion, beautiful imagery and a black humor she carries the viewer into the swirling world of anxiety of both darkness and hope.

The documentary depicts her worst moments as well as the most loving gestures from the surroundings and takes us back in time to her escape from Iran to Sweden. It also questions the trauma of fleeing to another country and never dealing with the experiences as well as the "good girl" phenomena. People with panic attacks and anxiety quickly get passed a diagnosis, but is it really them or the society we live in that is sick?

Regie: Ahang Bashi
SWE 2016, 73 min
English, Swedish und Farsi with English subtitles

Afterwards: Interview with Dr. Karin Mlodoch, psychologist, board member and project coordinator of HAUKARI, author of the publication "The Limits of Trauma Discourse".

This film is part of a series of films in which the experiences of women with migration, flight and expulsion in Europe are discussed from very different perspectives.

Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.