Diskussion Montag, 26. März 2018 in
Berlin

Frauen* in Kultur und Medien - Hat der Literaturbetrieb ein Problem mit Frauen?

Datum, Uhrzeit
Montag, 26. März 2018, 20.00 Uhr – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Mit 70 bis 80 Prozent sind es Leserinnen, die Literatur in der Mehrheit konsumieren. Im Krimibereich werden die Hälfte aller Romane von Frauen geschrieben, dennoch zeigt sich im Hinblick auf die Anerkennung von literarischen Werken, dass diese kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Frauenliteratur ist möglichst seichte Unterhaltung von Frauen für Frauen. Die "echte" Literatur bleibt Männerdomäne, das zeigen Nominierungslisten und Preisverleihungen, das zeigen die Feuilletonbesprechungen, das zeigen die Literaturlisten für Schulen und Universitäten.
Feministische Projekte wie "Herland" haben diesen Missständen den Kampf angesagt. Die Autorinnen der Vereinigung haben dem Diktat der Frauenliteratur den Kampf angesagt und schreiben gegen diese Vorurteile an. Jeden Tag aufs Neue.
Mit Zoë Beck werden wir über die Ungleichheitsverhältnisse in der (Kriminal-)Literaturbranche sprechen und welche Potentiale Projekte wie "Herland" bieten, um zu einer Geschlechtergerechtigkeit beizutragen.
Zoë Beck ist Schriftstellerin, Verlegerin sowie Übersetzerin. Sie ist Mitbetreiberin des Blogs Herland, der sich für die Sichtbarmachung von weiblichen Autorinnen in der Kriminalliteratur einsetzt.

Veranstaltungsort:
EWA e.V.- Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Der Zutritt zum EWA-Frauenzentrum ist ausschließlich Frauen* vorbehalten. Wir bitten um Verständnis.

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem EWA-Frauenzentrum.
Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.