Gefährdungsbeurteilung gendergerecht gestalten als Handlungsfeld für Interessenvertretungen

Gefährdungsbeurteilung gendergerecht gestalten als Handlungsfeld für Interessenvertretungen

Die Gefährdungsbeurteilung ist so etwas wie der TÜV-Check für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Betrieb. Dabei hat insbesondere die Thematik der psychischen Belastungen in der Arbeitswelt in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen und ist im arbeitsschutzgesetz § 5 im Handlungsfeld „psychische Belastungen bei der Arbeit“ als verpflichtender Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung aufgenommen worden. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz gilt es, die Beurteilung der Arbeitsbedingungen für Männer und Frauen zu überprüfen, sowie die Auswirkungen von Aktivitäten und Konzepten geschlechtergerecht auszugestalten. Gender im Arbeits- und Gesundheitsschutz hat sich weiterentwickelt und gehört ebenso in den Focus der Prävention. Mit welchen Anforderungen und Rahmenbedingungen lässt sich Gender im Arbeits- und Gesundheitsschutz umsetzen? Welche Auswirkungen haben vermeintliche objektive Konzepte und Aktivitäten auf Männer und Frauen in Betrieben und Verwaltungen? Wie können Interessenvertretungen Arbeits- und Gesundheitsschutz geschlechtergerecht gestalten? Diese und weitere Fragestellungen werden behandelt und die damit verbundenen Handlungs- sowie Beteiligungsmöglichkeiten der gesetzlichen Interessenvertretung erläutert.

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz und Gleichstellung als Aufgaben der Interessenvertretungen
  • Geschlechterverhältnisse im Betrieb
  • Gefährdungsbeurteilungen
  • Psychische Belastungen und Ressourcen
  • Gender in Arbeit & Gesundheit
  • Gender Mainstreaming im Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
  • Steuerungsstrukturen und Mitbestimmungsrechte
  • Analysemethoden und -verfahren
  • Entwicklung von geschlechtersensiblen Maßnahmen zum Abbau von Belastungen und zur Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter

Referent/-in: Michael Gümbel, Susanne Nickel
Titel: Gefährdungsbeurteilung gendergerecht gestalten als Handlungsfeld für Interessenvertretungen
Rechtsgrundlage für die Freistellung: gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG

Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 09.08.2017, 12:00 Uhr bis Freitag, 11.08.2017, 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum ´Clara Sahlberg´, Koblanckstraße 10 14109 Berlin (Wannsee), Tel.: 030 806713 0

Kostenerstattung: Mit dem Seminarbesuch entstehen folgende Kosten: Seminargebühr (Referenten-, Durchführungskosten, Seminarunterlagen), Übernachtungs- und Verpflegungskosten, Fahrtkosten. Die Kostenerstattung durch den Arbeitgeber für die Seminarteilnahme wird geregelt durch § 40 Abs. 1 BetrVG, § 44 Abs. 1 BPersVG, analog LPersVG.

Seminargebühr/ Rechnung: Die Seminargebühr beträgt 698,00 EUR (gem. § 4 Nr. 22a UStG umsatzsteuerbefreit). Die Rechnung geht Ihnen mit der Einladung zu und ist vor dem Seminar in voller Höhe zu begleichen.

Übernachtung/ Tagungsverpflegung: Mit dem Tagungshaus wurde eine Pauschale vereinbart, die eine Übernachtung im Einzelzimmer vorsieht. Während des Seminars erhalten Sie eine Vollpension. Die Kosten für die Pauschale betragen 258,85 EUR (inkl. MwSt) und sind mit
dem Tagungshaus abzurechnen.

Anmeldeschluss 07.07.2017 - Anmeldung bitte an ver.di Bildung + Beratung Gemeinnützige GmbH, Bundesweite Seminare und Tagungen, Köpenicker Str. 31, 10179 Berlin senden oder faxen an: (030) 263 9989-25

Weitere Informationen erhalten Sie bei ver.di Bildung + Beratung Gemeinnützige GmbH.

Ihr/-e Ansprechpartner/-in: Christiane Tonke, Telefon: (030) 263 9989-16
Email: tonke@bb.verdi-bub.de  

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