Gegen Gewalt: Strategien zur Rückeroberung des öffentlichen Raums

Gegen Gewalt: Strategien zur Rückeroberung des öffentlichen Raums

Extreme Gewalt – wie das massenhafte Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko – wird zu gesellschaftlicher Lähmung.
Der brutalste Effekt solcher Gewalt ist die Gewöhnung: der Ausnahme- wird zum Normalzustand.

Wie lässt sich eine solche Normalisierung des Terrors unterlaufen? Der mexikanische Künstler Alfredo López Casanova und die Kulturwissenschaftlerin Anne Huffschmid diskutieren über die Möglichkeiten der Kunst als Strategie gegen die Gewalt. Gibt es ein Wechselverhältnis zwischen Kunst und Menschenrechten? Und wie kann die allgemeine – auch internationale – Empörung politisch wirksamer werden?

Mit:

  • Anne Huffschmid (LAI/Berlin)
  • Alfredo López Casanova (Künstler/Mexiko-Stadt)

Moderiert von Deniz Utlu (Deutsches Institut für Menschenrechte)

Die Veranstaltung findet auf deutsch und spanisch statt.

Ort:
neurotitan shop & gallery
im Haus Schwarzenberg
Rosenthalerstraße 39
10178 Berlin

Eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung: "Spuren der Erinnerung // huellas de la memoria"
Gewaltsames Verschwindenlassen in Lateinamerika - ein Aktionskunstprojekt des mexikanischen Künstlers Alfredo López

11.07.2017 - 22.07.2017
Tägliche Öffnungszeiten:
Mo - Sa, 10-20 Uhr