Diskussionsabend Dienstag, 03. Juli 2018 in
Hamburg

Gespräch und Konzert mit Karla Lara

Sängerin und Feministin aus Honduras auf Deutschlandtournee

Urheber/in: Erika Harzer. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Di.., 03. Juli. 2018,
20:00  – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Spanisch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
7 Euro (ermäßigt 5)
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Am Dienstag, 3. Juli wird Karla Lara mit ihrem Pianisten Jose Antonio Velasquez im Rahmen ihrer Deutschlandtournee in Hamburg auftreten. Die Sängerin und Feministin gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Seit 2004, als sie sich für ein Leben als Sängerin entschied, hat sie vier CDs produziert.

Ihre Texte sind inspiriert von den zivilgesellschaftlichen Widerstandsaktionen in ihrem Heimatland. Manche klagen an, andere beschreiben Zustände, die nach Veränderung verlangen und mobilisieren. Gegen Korruption, gegen Landraub und Vertreibung, gegen den neoliberalen Ausverkauf vor allem indigenen Gemeindelandes. Sie war eine enge Freundin der Anfang März 2016 von Auftragsmördern umgebrachten Umwelt-und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres und hatte schon vor dem Mord die Ballade des Widerstandes gegen das auf Gemeindeland der Lencas geplante Wasserkraftwerk geschrieben und intoniert. Dieses Stück "Que corra el rio" (Der Fluss möge fließen...) hat sie dann nach der Ermordung ihrer Freundin Berta gewidmet. Es gehört zum Programm ihrer Rundreise.

Ihre Texte erzählen auch von den Hoffnungen der Menschen und sie sagen Stopp zur machistischen Alltagsgewalt.

Vor dem Konzert gibt es die Möglichkeit zum Gespräch, moderiert von der Autorin Erika Harzer.

Veranstaltungsort: cantina fux & ganz,Bodenstedtstraße 16, 22765 Hamburg

Tickets: 7 Euro (ermäßigt 5)

Anmeldung über info@umdenken-boell.de oder 040 389 52 70

Weitere Informationen unter http://www.eha-media.de/

Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit der Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Koordinationsgruppe

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg