Diskussion Mittwoch, 14. Februar 2018

Glyphosat

Auswirkungen für Mensch und Umwelt

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 14. Februar 2018, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und ein sogenanntes "Totalherbizid". Es ist das in Deutschland am häufigsten eingesetzte Pflanzengift, Glyphosat wird auf 40 Prozent der deutschen Ackerfläche eingesetzt. Glyphosat tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Laut Krebsforschungsagentur der WHO ist es wahrscheinlich krebserregend beim Menschen – und es trägt maßgeblich zum Artensterben in der Agrarlandschaft bei. 70 Prozent der Deutschen sind für ein Verbot von Glyphosat, bei über 70 Prozent lässt es sich im Urin nachweisen. Die EU-Pestizidgesetzgebung und das Zulassungsverfahren von Glyphosat sind auf die Bedürfnisse der Hersteller zugeschnitten. [Quelle: https://www.bund.net/umweltgifte/glyphosat/]                        

 

Datum: 14. Februar 2018, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Grünes Eck Saalfeld, Saumarkt 4, 07318 Saalfeld/Saale

Dr. Frank Augsten (Agrarwissenschaftler, komm. Präsident der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft) wird sich in einem Vortrag mit diesem Thema auseinandersetzen. Daran wird sich eine Diskussion mit dem Publikum anschließen.

 

Datum: Februar 2018

Veranstaltungsort: 98701 Großbreitenbach

Reiko Wöllert (Landesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) wird einen Vortrag zum Thema Glyphosat halten. Das Ganze wird im Rahmen einer Bürger*innen Veranstaltung stattfinden und für Aktive im Ökolandbau und der solidarischen Landwirtschaft.

 

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.