Donnerstag, 18. Januar 2018 – Freitag, 23. Februar 2018 in
Leipzig

Hafen der Stadt

Ausstellung, Filme, Diskussionen, Workshops

Urheber/in: Pöge-Haus. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 18. Januar 2018, 19.00 Uhr – Freitag, 23. Februar 2018, 23.00 Uhr
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen - Weiterdenken

Ort: Pöge-Haus e.V., Hedwigstraße 20, Leipzig

Die Eisenbahnstraße genießt einen schillernden Ruf. Die vermeintlich „schlimmste Straße Deutschlands“ ist verrufen als Drogenumschlagplatz und kleinkriminelles Milieu, als Ort wüster Schlägereien und regelmäßiger Razzien. Zugleich ist das Viertel jedoch auch eine Art Sehnsuchtsort für Menschen unterschiedlichster Herkunft: für Zuwanderer innerhalb und außerhalb Deutschlands, für Studierende und Kreative ebenso wie für Menschen auf der Suche. Das Viertel ist für sie eine Ankunftsstadt, ein Ort, um etwas Neues aufzubauen, um zu bleiben oder irgendwann wieder aufzubrechen.
Dieser vielfältige Charakter zwischen Verheißung und Verruf macht die Eisenbahnstraße zu einem besonderen Ort, einem sinnbildlichen Hafen der Stadt. Neue gesellschaftliche Entwicklungen werden hier wie in einem Brennglas sichtbar. Woher kommt das besondere Image des Quartiers? Mit welchen Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen kommen seine Menschen hier an? Und wie wird der Wandel des Viertels erlebt? Wir wollen gängige Klischees hinterfragen und genauer auf die Geschichte und die Gegenwart dieses Quartiers schauen. Zugleich richten wir den Blick auf andere Länder und Städte. Willkommen im Hafen der Stadt!

 

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