Hate Speech - Der Hass im Netz gegen Frauen

Hate Speech - Der Hass im Netz gegen Frauen

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aus der Reihe Ladies Lunch on Tour

Frauen sind im Netz immer wieder Hasskommentaren, sog. „Hate Speech“ ausgesetzt. Sie werden beleidigt, beschimpft und bedroht. Bekannte Beispiele waren die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali und die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete Stefanie von Berg (GRÜNE), die beide auch gerichtlich dagegen vorgegangen sind – erfolgreich übrigens. Doch nicht immer ist der rechtliche Weg möglich, verbergen sich die Hasskommentatoren doch häufig in der Anonymität des Internets. Und oft bewegen sie sich genau an der  Grenze zur Strafbarkeit, verletzen aber in Ton und Inhalt speziell Frauen ganz besonders. Welche Strategien sind dann richtig und erfolgreich im Umgang mit dem Hass im Netz?

Kathrin Ganz forscht zu dem Thema und wird über das Ausmaß, die Auswirkungen und die Strategien im Umgang mit dem Hass berichten. Die Aktivistin und #aufschrei-Mitinitiatorin Jasna Strick beschäftigt sich schon lange mit Netzfeminismus und verfügt über einige Erfahrungen zum Thema. Ann-Kathrin Nezik hat als Spiegel-Journalistin über das Thema geschrieben und mit vielen Betroffenen gesprochen. Moderieren wird Linda Heitmann, frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Hamburg.

Mit

Kathrin Ganz - Politikwissenschaftlerin, TU Hamburg-Harburg

Ann-Kathrin Nezik - Spiegel-Journalistin

Jasna Strick - Autorin und feministische Aktivistin / Mitinitiatorin von #aufschrei

Moderation:

Linda Heitmann - frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Hamburg

 

Ort: betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43 (Sternschanze)

Eintritt: 3,- €

 

Im Anschluss an die Diskussion gibt es noch Zeit für einen Snack und etwas zu Trinken.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an info@umdenken-boell.de oder telefonisch 040 389 52 70.

 

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Für den Fall, dass weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtig unter info@umdenken-boell.de.

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.