Diskussion Montag, 24. September 2018 in
Laatzen

Heikles Erbe

Umgang mit ethnografischen Sammlungen

Datum, Uhrzeit
Mo., 24. Sep 2018,
19:00  – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Landesstiftung Niedersachsen (Leben & Umwelt)

Fragen der Museumsethik haben in den vergangenen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene stetig an Bedeutung gewonnen, weshalb die wissenschaftliche Erforschung der Herkunft von materiellen Natur- und Kulturobjekten (Provenienzforschung) eine zentrale Aufgabe an Museen, Bibliotheken und Archiven geworden ist.

Ein Schwerpunkt bildete sich hierbei im Bereich der sogenannten NS-Raubkunst. Doch erweiterte sich der Fokus ebenso auf materielles Kultur- und Naturerbe, das Nationen, Bevölkerungsgruppen oder Einzelpersonen eventuell durch Raub oder Beutenahme in Kriegen oder bewaffneten Konflikten, Folgen der Kolonisation oder illegalen Handel verloren haben könnten.

Die aktuellen Debatten um das koloniale Erbe der Ethnologie belegen den dringenden Bedarf einer kritischen Auseinandersetzung. Am Beispiel des Landesmuseums Hannover sollen die Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt werden, dieser Herausforderung durch systematische Provenienzforschung zu begegnen.

Referentin: Dr. Claudia Andratschke

Veranstaltungsort: Frauenzentrum Laatzen | Hildesheimer Straße 85, 30880 Laatzen | Stufe am Eingang, gern Rücksprache für Assistenz | nur für Frauen | Linien 1 + 2, Haltestelle Eichstraße oder S4 Richtung Hildesheim, Haltestelle Hannover Messe/Laatzen

Anmeldung, Kontakt und Information: Frauenzentrum, Telefon 0511 – 898 858 20, info@frauenzentrum-laatzen.de, www.frauenzentrum-laatzen.de

Veranstalterin: Frauenzentrum Laatzen www.frauenzentrum-laatzen.de

Kooperationspartnerin: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen | www.slu-boell.de