Gespräch Donnerstag, 11. April 2019 /
Hamburg

Heimat – ein gesellschaftspolitisch umstrittenes Konzept

Aus der Reihe Heimat – Konjunktur eines Begriffs

Urheber/in: 715 Berlin kann auch heimat. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Do., 11. Apr. 2019,
11.00 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
3 €
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg (Umdenken)

Heimat: Zuhause, Herkunft, Identität – Der Begriff wird gerade in Verbindung mit Einwanderung politisch immer wieder neu diskutiert. Er wirkt oft konservativ und altmodisch, aber dann auch anziehend und schillernd.Heimat steht für etwas, zu dem jede und jeder emotional etwas zu sagen hat. Für Viele – gerade auch zugewanderte Menschen – bedeutet er oft Ausgrenzung und Rechtfertigungsdruck oder steht für einen Sehnsuchtsort.
Wir diskutieren, wie sich „Heimat“ darstellt - aus vielfältigen Perspektiven, Haltungen und Erfahrungen in Kultur, Medien und Gesellschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wer den Begriff in welchen Zusammenhängen politisch nutzt, deutet und exklusiv für sich zu vereinnahmen sucht.

Zum Auftakt der Veranstaltung geht es um die Fragen: Was ist Heimat? Ein Platz, eine Haltung, vertraute Menschen? Die Sehnsucht nach einem geborgenen Ort? Weltweit verlassen heute mehr Menschen denn je ihre Heimat – im regionalen Sinne – auf der Suche nach einem besseren Leben. So unterliegt der Begriff Heimat einer Konjunktur und wird immer wieder neu diskutiert. Wie lässt er sich gesellschaftskritisch umreißen und wissenschaftlich füllen?

Es diskutieren
Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse - Kabarettistin aus Berlin
Claus-Marco Dieterich - Philipps-Universität Marburg/dgv e.V. Kulturwissenschaftlicher, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde

Ort: Saal der GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

mit anschließendem Mittagsimbiss

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Für den Fall, dass weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtigung an info@umdenken-boell.de

Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Hamburg

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Weitere Informationen