Hoffnungsträger oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Hoffnungsträger oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Grüner Salon mit Dr. Michael Heinz

Die Jugend galt in der DDR als Hoffnungsträger einer sozialistischen Zukunft. Die Staatspartei SED versuchte, junge Menschen von Kindesbeinen an ideologisch zu erziehen und ins politische System einzubinden. Schulen sowie Kinder- und Jugendorganisationen spielten dabei eine wichtige Rolle. Aber nicht alle Jugendlichen ließen sich vereinnahmen. Verstießen sie gegen die staatlichen Normen, trat oft die Geheimpolizei in Aktion. Im Auftrag der SED überwachte die Stasi unangepasste Jugendliche und verfolgte sie als "Staatsfeinde".
Mit welchen Methoden wurden Jugendliche von der Stasi verfolgt? Und warum wurden andererseits  Minderjährige als Stasi-Informanten geworben? Dr. Michael Heinz (BStU Außenstelle Rostock) beschreibt in seinem multimedialen Vortrag das Spannungsfeld der DDR-Jugend zwischen Mitmachen, Anpassen oder Aufbegehren.

Die Ausstellung „Hoffnungsträger oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee“ ist vom 12.10. bis 30.11.2017 im Grünen Büro, Alter Markt 7, Stralsund kostenfrei zu besichtigen.

Ort: Grünes Büro, Alter Markt 7, Stralsund