Freitag, 06. Juli 2018

Internationale Migrationssteuerung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Ergebnisse der Kommission Einwanderungsland Deutschland der Heinrich-Böll-Stiftung Teil II

Urheber/in: Heinrich-Böll-Stiftung . All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Freitag, 06. Juli 2018, 11.00 Uhr – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Teilnahmegebühren
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Eintritt frei!

Weltweit zählen die Vereinten Nationen 250 Millionen Migrant*innen. Weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, auf der Suche nach Sicherheit und besseren Perspektiven. In Deutschland beantragten seit 2015 etwa 1,4 Millionen Geflüchtete Asyl. Die Bundesrepublik gehört damit neben den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten.

Die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden und gleichzeitig die Steuerung von Migrations“strömen“ fordern eine verstärkte und an den Menschenrechten orientierte internationale Zusammenarbeit. Diese bewegt sich zwischen Grenzsicherung und Humanität. Dabei ist die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden ein unverzichtbares Instrument, um diesen Menschen eine neue, zusätzliche Handlungsperspektive zu eröffnen - jenseits lebensgefährlicher Fluchtrouten. Zukunftsorientierte Flüchtlingspolitik sollte deshalb globale Aspekte ebenso wie die Interessen, Fähigkeiten und Handlungsoptionen der Geflüchteten in den Blick nehmen und diese als selbständig handelnde Menschen anerkennen.

Podiumsdiskussion mit
Ramona Lenz –  Abteilung Flucht und Migration, medico international
Sophia Wirsching –  Referentin für Migration und Entwicklung, Brot für die Welt
Antje Möller – MdHB, Grüne Sprecherin für Innen- und Flüchtlingspolitik und Arbeitsmarktpolitik,  Mitglied der Kommission

Moderation
Dr. Dirk Hauer
– Fachbereichsleitung Migration und Existenzsicherung, Diakonisches Werk Hamburg

Ort
Diakonie Hamburg, Königstraße 54, Hamburg

Mit anschließendem Mittagsimbiss!

Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Diakonie Hamburg

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.