(ausgebucht) Ist das unsere Stadt? Visionen des Zusammenlebens in Berlin

(ausgebucht) Ist das unsere Stadt? Visionen des Zusammenlebens in Berlin

Steigende Mieten, mangelhafte Fahrradwege, erhöhte Lebenshaltungskosten. Das Wohnen und Leben in Berlin gerät für viele unter Druck. Es scheint immer wichtiger, Räume des sozialen Zusammenlebens zu schaffen - sei es, um sich im Alltag gegenseitig zu unterstützen, sich gegen profitorientierte Aufwertungen des Wohnhauses zu wehren oder auch kulturelle (Frei)Räume gemeinsam zu füllen. Doch wie genau können solche Räume aussehen? Welche Wohn- und Organisationsformen gibt es? Welche Rolle spielen Prozesse der Digitalisierung?

An diesem Abend wollen wir mit Florian Schmidt (Baustadtrat Kreuzberg), Dr. Antje Matern (Regionalplanerin BTU Cottbus) und Enrico Schönberg (Initiative "Stadt von unten") diskutieren: Wie werden soziale (Frei)Räume in der Stadtplanung mitgedacht? Was bedeutet das Konzept der "Smart City"? Was versprechen Modelle, in denen Wohnraum sowohl selbstverwaltet als auch kommunal organisiert ist? Wie kann neben dem Wunsch nach Anonymität ein gemeinschaftliches Miteinander gestaltet werden, das die Lebenswelten vieler berücksichtigt?

Nach einem gemeinsamen Input wird es die Möglichkeit geben, in Kleingruppen mit den Vortragenden in die Diskussion zu kommen. Es steht ein Imbiss bereit.

Moderation: Julia Binder

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Stadttage. Themenwoche zur Zukunft von Stadt"

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin