Podiumsdiskussion Mittwoch, 28. Februar 2018 in
Berlin

Ist der Familiennachzug noch zu retten?

StreitWert - Politik im Dialog

Urheber/in: Marco Verch/flickr.com. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Mi., 28. Febr. 2018,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
Simultanübersetzung
Teilnahmegebühren
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Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Μέρος της σειράς
StreitWert - Politik im Dialog
Livestream
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Der Deutsche Bundestag hat am 1. Februar den Familiennachzug bis August 2018 ausgesetzt. Das trifft in den Herkunftsländern vor allem Frauen und Kinder, die damit in noch größerer Gefahr sind. Gleichzeitig ist das Ankommen im neuen Land kaum möglich ist, wenn Ehepartner*in und Kinder sich in Lebensgefahr befinden. Noch im November 2017 sprach sich die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen für die Familienzusammenführung aus, inzwischen ist die Mehrheit dagegen. Laut Migrationsforscher Herbert Brücker vom Januar 2018 handelt es sich nur um 50.000 - 60.000 Menschen, die in diesem Jahr nachkommen würden. Die Verhandler*innen der Großen Koalition brachte auch diese Zahl nicht zum Einlenken.

Gibt es dennoch einen Weg, den Familiennachzug zu retten? Welche politischen Strategien zur Mobilisierung der Zivilgesellschaft scheinen sinnvoll? Was überhaupt ist der historische Hintergrund des jahrzehntelangen Streits um das Recht, die eigene Familie nachzuholen? Warum tut sich Deutschland damit so schwer?

Mit u.a.

  • Katrin Göring-Eckardt, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
  • Dr. Marion Detjen, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam
  • Vicky Germain, Aktivistin

Moderation: Dr. Ines Kappert
 

Hinweis: Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
 

Kontakt:
Zoha Aghamehdi
E-Mail: aghamehdi@boell.de
Telefon 030-285 34 -184