Kinderfriedhöfe auf Achill Island (Irland) - Eine künstlerische Spurensuche mit René Böll

Kinderfriedhöfe auf Achill Island (Irland) - Eine künstlerische Spurensuche mit René Böll

Eröffnung des "Böll100"-Festprogramms mit der Vernissage zur Ausstellung „Einmischung erwünscht“
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Künstlerisch und dokumentarisch wird sich René Böll (Künstler, Sprecher der Erbengemeinschaft und Sohn Heinrich Bölls) in seinem Bild- und Tonvortrag den Cillinís, den Friedhöfen der ungetauft verstorbenen Kinder von Achill Island als der Topographie und Geschichte der Insel untilgbar eingeprägte Signaturen, zuwenden.

In seinen Vortrag zu den „Kinderfriedhöfen“ auf Achill Island wird René Böll auch Berichte über den Aufenthalt der Familie Böll auf Achill Island einbetten. Unveröffentlichte Fotos, Briefe und Notizen, wie Heinrich Böll und seine Familie Irland von 1955 an erlebten und wie ihr bis heute enger Bezug zu Achill Island entstand, illustrieren seine Erzählungen. Ein Besuch des 1958 von Heinrich Böll und seiner Familie gekauften Cottages in Dugort und der Spaziergang mit René Böll zu Orten, die auch im „Irischen Tagebuch“ auftauchen, ergänzen die von persönlichen Erinnerungen geprägten Impressionen und führen uns das Leben der Familie Böll auf Achill Island und das Entstehen des "Irischen Tagebuchs" vor Augen.

Dr. Matias Mieth, Aufsichtsratsvorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, eröffnet das Festprogramm "Böll100".

Für die musikalische Begleitung sorgt die Musikschule der Stadt Erfurt: Das "Jugend musiziert"-Trio aus Luca Behrendt am Akkordeon sowie Elisabeth Esser und Hannah Schnelle an der Gitarre wird den Abend mit passenden Melodien untermalen.

In Kooperation mit Herbstlese Erfurt e.V.

Ort:  Kulturforum – Haus Dacheröden, Anger 37, 99001 Erfurt

Eintritt: 8 Euro/ erm. 6 Euro