Kohleatlas

Kohleatlas

Daten und Fakten über einen globalen Brennstoff
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Deutschland ist Weltmeister! - Bei der Förderung von Braunkohle. Aber nicht nur die Braunkohle, auch die Steinkohle hinterlässt Spuren. Ein Viertel der deutschen Treibhausgase stoßen die 30 größten Kohlekraftwerke aus. Und trotz aller versprochenen Bemühungen die klimagefährdenden Emissionen zu senken, wurde das Geschäft mit dem "schwarzen Gold" seit 1950 mit über 350 Milliarden Euro staatlich subventioniert. Doch mit seinem Kohlehunger steht Deutschland weder in Europa noch in der Welt alleine da. Auch die Regierungen der 20 größten Industriestaaten subventionieren die Suche nach neuen fossilen Rohstoffen jährlich mit vielen Milliarden US-Dollar, obwohl diese Projekte sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch keine Zukunft haben.
Denn Kohle ist als klimaschädlichster Brennstoff für mehr als 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich und trägt zusätzlich einen Teil zu drastischen Schäden an der Umwelt und somit auch am Menschen bei, da bei der Verbrennung giftige Schadstoffe freigesetzt werden.
Von all dem berichtet der Kohleatlas. Er erscheint zu einer Zeit, in der gerade in Deutschland eine intensive Diskussion um die Zukunft des Energiesektors in Gange ist. Tatsächlich geht es um den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Der Kohleatlas zeigt in verständlichen Texten mit anschaulichen Grafiken: Das ist technisch möglich und nötig.
Der Kohleatlas ist ein Kooperationsprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Die Referentin Jutta Wieding ist Vorsitzende des BUND Dresden und Mitglied des Vorstandes des BUND Sachsen e.V.. Sie promoviert aktuell an der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig.

Veranstaltungsort: die naTo (e. V.) | Soziokulturelles Zentrum | Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig