Workshop Freitag, 06. April 2018 – Sonntag, 08. April 2018 in
Berlin

Konfliktmoderation für zivilgesellschaftliche Gruppen

Datum, Uhrzeit
Fr., 06. Apr. 2018, 17.00 Uhr  –
So., 08. Apr. 2018, 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Konfliktmoderation für zivilgesellschaftliche Gruppen

Ob in Teams, Projekten oder Großgruppen: Konflikte gehören zum Alltag, doch wie gehen wir mit ihnen um?

Transparenz, Partizipation und Mitbestimmung ist in vielen Arbeitszusammenhängen und Initiativen gängiger Anspruch und gelebte Praxis. Mit der Forderung nach mehr Transparenz ist häufig die Annahme verbunden, dass weniger Konflikte und mehr Zufriedenheit bei den Projektbeteiligten auftreten. Soweit die Theorie - in der Praxis gestaltet sich die Situation oft genau umgekehrt: Je mehr Partizipation und Teilhabe desto mehr Konfliktlinien entstehen.

In diesem Seminar wollen wir folgenden Fragen nachgehen:
- Wie entstehen Konflikte und warum erscheint es uns so schwer mit ihnen umzugehen?
- Welche Art von Konflikten und Konfliktqualitäten lassen sich unterscheiden?
- Wie gehen wir konstruktiv und lösungsorientiert mit Konflikten um?

Besonderheiten bei Konfliktlösungsstrategien wie z.B. bei der Mediation werden vorgestellt. Wir fragen nach Chancen bzw. Grenzen und thematisieren was bei Konflikten im öffentlichen Bereich beachtet werden muss. Neben verschiedenen Konfliktanalysemodellen, werden wir auch Methoden vorstellen, die sich in der Moderation von Großgruppen bewährt haben.

Gerne können auch Fallbeispiele aus zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen vorgestellt werden, diese ggf. im Vorfeld an Tanya Lazova unter lazova@bildungswerk-boell.de einsenden.

Workshopleitung:
Steffen Kanis
, Studium Politikwissenschaften und Pädagogik, Trainer in der Erwachsenenbildung, Mitglied im Bundesverband Mediation, Gender- und Diversitytrainer, Dozent an der Sozialpädagogischen Fortbildungsstätte Berlin Brandenburg und der Dualen Hochschule Baden Württemberg, Moderator für Zukunftswerkstätten, Fortbilder für Mitarbeiter*innen der AWO (Flüchtlingseinrichtungen) und Mitglied des Bundesnetzwerk Bürgerlichen Engagements.

Claudia Zuleta, Promotion zu Dr. phil. der Psychologie an der Freien Universität Berlin , Psychologin und Mediatorin (Ausbildung bei Mediation in Diversity 2015), Weiterbildung an der Freien Universität Berlin zur systemischen Coach und interkulturellen Trainerin, erfahren in Changemanagement Prozessen und steht für lösungsorientierte professionelle Zusammenarbeit.

Seminarzeiten:
Fr. 6.4.: 17 bis 20.30 Uhr
Sa. 7.4.: 11 bis 18 Uhr
So. 8.4.: 11 bis 17 Uhr

Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro/ ermäßigt 50 Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Sie erhalten zwei Anmeldebestätigungen. Den Teilnahmebeitrag bitte sofort nach Erhalt der zweiten Anmeldebestätigung überweisen, erst dann ist Ihr Platz im Seminar gesichert.

Für weitere Infos oder Wünschen zur barrierefreien Teilnahme wenden Sie sich an: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Bei Absagen, die weniger als drei Wochen vor Seminarbeginn eingehen, wird die Teilnahmegebühr leider nur dann zurückerstattet, wenn eine Person von der Warteliste nachrücken kann oder ein/e Ersatzteilnehmer*in gestellt werden kann.

Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.