Workshop Freitag, 12. April 2019 /
Berlin

Kritik des Entwicklungsparadigmas und mögliche Alternativen

Datum, Uhrzeit
Fr., 12. Apr. 2019,
15.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Das Wort "Entwicklung" wird mit Fortschritt und Moderne verbunden und es macht die Welt für uns begreifbarer. Denn das Paradigma erlaubt Nationen, Regionen und Gemeinschaften einzuordnen. Dies passiert auf einer eindimensionalen Skala, an dessen einen Ende sogenannte "entwickelte" Länder stehen und am anderen "unterentwickelte". In den letzten Jahren wird jedoch zunehmend deutlich, dass der Lebens- und Wirtschaftsstil der "entwickelten" Länder unter keinen Umständen globalisierbar ist, da er massive soziale und ökologische Probleme mit sich bringt.

Aber was ist eigentlich gemeint wenn von „Entwicklung” die Rede ist? Welche Bilder von Menschen und Regionen werden dabei vermittelt? Und welche Machtgefälle entstehen, wenn einige immer als „die Zurückgebliebenen“ begriffen werden?

In unserem Workshop wollen wir genauer betrachten, was „Entwicklung“ bedeutet und wie sich diese Zuschreibung auf das Denken von Menschen im Norden und im Süden auswirkt. Nicht zuletzt stellt sich die dringende Frage: Gibt es Alternativen? In diesem Zusammenhang wollen wir auch Ansätze diskutieren, die nicht nur eine Umorientierung sondern einen radikalen Bruch mit dem Programm der „Entwicklung“ befürworten. Dazu werden wir uns mit Post-Development-Ansätzen beschäftigen.

Workshopleitung:
Paula Haufe und Theresa Neef
sind Mitglieder der studentischen Initiative „Was ist Ökonomie?“. Die Initiative arbeitet an interdisziplinären und alternativen ökonomischen Fragestellungen. Paula studiert Globale Politische Ökonomie und Entwicklung im Master in Kassel. Theresa promoviert an der FU Berlin zu ökonomischer
Ungleichheit.

Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin