Leider ausgebucht: Die antifeministische Männerrechtsbewegung

Leider ausgebucht: Die antifeministische Männerrechtsbewegung

Denkweisen, Netzwerke und Onlinemobilisierung
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Feministische Blogs,
Blogs für Geschlechterdiskurse, Foren der emanzipatorischen
Männerbewegungen und Männerpolitiken – all diese Plattformen wurden in
den vergangenen Jahren wiederholt von antifeministischen Männerrechtlern
angegriffen. „Hate Speeches“ (koordinierte Hasstiraden in mehreren
Foren) gegen einzelne AktivistInnen und ForscherInnen und die
Stilisierung DER Männer als Opfer von „lila Pudeln“ und „männermordenden
Emanzen“ gehören dabei zum Standard. Die Brisanz antifeministischer
Ideologien, u.a. in der Diskussion um rechtes Gedankengut, wird auch in
den Behauptungen des norwegischen Attentäters Anders Behring Breivik
deutlich.

Die Studie „Die antifeministische Männerrechtsbewegung
– Denkweisen, Netzwerke und Onlinemobilisierung“ von Hinrich
Rosenbrock, herausgegeben vom Gunda Werner Institut in Kooperation mit
u. a. der Heinrich Böll Stiftungen NRW und RLP, bietet die bisher
umfassendste Expertise zur antifeministischen Männerrechtsbewegung im deutschsprachigen Raum.

Input: Hinrich Rosenbrock, Autor der Studie

Moderation: Prof. Ilse Lenz, Geschlechter- & Sozialstrukturforschung Ruhr-Universität Bochum

Es diskutieren:
- Hinrich Rosenbrock, Autor der Studie
- Verena Schäffer, MdL, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus und für Frauenpolitik
- Thomas Gesterkamp, Publizist, u. a. zu Antifeministen
- Isolde Aigner, Arbeitsstelle Neonazismus FH Düsseldorf