Diskussion Dienstag, 29. Mai 2018 in
Erfurt

Muslimische Frauen und Männer im öffentlichen Diskurs

Stereotypisierung und Wirklichkeit

Urheber/in: Tim Thonagel. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Dienstag, 29. Mai 2018, 18.30 Uhr – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

Im öffentlichen Diskurs der deutschen Mehrheitsgesellschaft stehen Muslime oftmals unter Pauschalverdacht. Männer gelten überwiegend als patriarchalisch, fanatisch und übergriffig, muslimische Frauen entweder als unterworfen, durch Kopftuch und Zwangsheirat unterdrückt, oder durch Ehrenmord in Lebensgefahr. Geschlechterbilder und Geschlechterrollen im Islam bleiben somit in Stereotypen und Vorurteilen verhaftet. Die Podiumsdiskussion „Muslimische Frauen und Männer im öffentlichen Diskurs – Stereotypisierung und Wirklichkeit“ will sich Genderfragen im Islam zuwenden und ihre Wahrnehmung in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien diskutieren. Dabei wird sich an folgenden Leitfragen orientiert: Wie definieren und begründen Muslime und Musliminnen ihre Geschlechterrollen? Welche Stereotypen werden daraus gebildet und welchem Zweck dienen sie? Welche Gegendiskurse und Strategien können der Stereotypisierung muslimischer Geschlechterrollen in Deutschland entgegenwirken? Wie kann es gelingen, unterschiedliche Lebensweisen, Wertvorstellungen und Rollenbilder in der deutschen Gesellschaft zusammenzubringen?

Es diskutieren:

Tamer Düzyol, zivilgesellschaftlicher Aktivist und Mitinitiator des Projekts "KANAKISTAN", Erfurt

Özcan Karadeniz, Geschäftsführung Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., Leipzig

Hatice Seckin, Taqwa-Moschee, Leipzig

Susanne Spindler, Hochschule Düsseldorf, Professorin für Soziale Arbeit und Migration

Moderation: Miriam Nadimi-Amin, Leipzig
 

Musikalische Begleitung: Wassim Mukdad, Berlin

 

Datum: 29.05.2018, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Nerly Erfurt, Marktstraße 6, 99084 Erfurt

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Lehrstuhls für Geschichte Westasiens der Universität Erfurt, der ISHA Erfurt und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.