Workshop Samstag, 24. März 2018 – Sonntag, 25. März 2018 in
Berlin

Neoliberalismus - alternativlos oder überwindbar?

Datum, Uhrzeit
Samstag, 24. März 2018, 10.00 Uhr – Sonntag, 25. März 2018, 17.00 Uhr
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

"Neoliberal"- so häufig wir das Wort in der politischen Diskussion verwenden, so vage ist oft das dazugehörige Wissen. Doch um diesem wirkmächtigen Denksystem etwas zu entgegnen, ist eine tiefergehende Auseinandersetzung mit seinem Ursprung, seinen Akteur*innen und den Ursachen seiner Beständigkeit unabdingbar. Dies nicht zuletzt, um alternative Lebens- und Wirtschaftsweisen zu denken und zu realisieren.

In einem zweitägigen Workshop wollen wir uns diese Grundlagen erarbeiten. Zentral werden dabei die folgenden Fragen sein: Was ist die neoliberale Idee und welchen Ursprung hat sie? Wer sind relevante Akteur*innen und wie sind sie organisiert? Wie konnte die neoliberale Idee so einflussreich werden? Warum erhält sich die neoliberale Agenda trotz Klima-, Finanz- und Schuldenkrise?

Und schließlich: Welche Gegenstrategien gibt es? Und was können sie dem vorherrschenden Paradigma entgegensetzen? In mehreren Blöcken wollen wir uns der Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukunft des Neoliberalismus, aber auch den Alternativen nähern.

Zielgruppe:
Der Workshop ist für alle Interessierten offen. Es sollte die Bereitschaft bestehen, kurze wissenschaftliche Texte zu lesen und sich mit eigenen Ideen einzubringen. Der Workshop ist auch für Menschen wertvoll, die bereits Vorwissen mitbringen und/oder im Bereich der kritischen Ökonomie oder alternativer Wirtschaftsweisen aktiv sind.

Die Referent*innen:
Paula Haufe und Theresa Neef sind Mitglieder der studentischen Initiative "Was ist Ökonomie?". Die Initiative arbeitet an interdisziplinären und alternativen ökonomischen Fragestellungen, die das bestehende Angebot der Volkswirtschaftslehre erweitern und kritisch begleiten.

Seminarzeiten:
Sa. 24.2. von 10 bis 17 Uhr
So. 25.3. von 10 bis 17 Uhr


Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.