Vortrag Mittwoch, 17. April 2019 /
Chemnitz

Neues von der Balkanroute - Verschlossene Wege nach Europa

Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion

Urheber/in: Daan Huttinga (unsplash). Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Mi., 17. Apr. 2019,
18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

Das Bild der "Festung Europa" ist längst kein neues. Die Sicherung der EU-Außengrenzen wird seit Jahren kontinuierlich vorangetrieben, wodurch der Weg nach Europa für Geflüchtete immer gefährlicher wird. Der Sommer der Migration stellte in dieser Entwicklung allenfalls eine kurze Unterbrechung dar. Inzwischen ist die Balkanroute, über die 2015 eine Großzahl von Geflüchteten relativ ungehindert nach Europa gelang, wieder weitgehend geschlossen. Von den Menschen, die seitdem dort festsitzen und oftmals mit Gewalt illegal von Grenzübertritten abgehalten werden, ist nur noch wenig zu hören.

Der Referent, Dr. Sascha Schießl, war selbst auf der Balkanroute unterwegs und berichtet von seinen Eindrücken, die er als Historiker und Politikwissenschaftler gesamtpolitisch einordnet und in den Kontext zivilgesellschaftlicher Verantwortung setzt.

Anschließend möchten wir mit ihm und weiteren Expert*innen über Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten ins Gespräch kommen. Es wird genügend Zeit für Fragen aus dem Publikum geben.

Zeit: 17. April 2019 // 18.30 bis 21.00
Ort: All In // Rosenhof 14 // Chemnitz

Eine Veranstaltung aus ehrenamtlicher Initiative mit Unterstützung des AGIUA e.V., dem Projekt KUNLABORO continued - Beratung für Geflüchtete und comparti in Zusammenarbeit mit Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.

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