„Never Arrive“

„Never Arrive“

Buchvorstellung und Gespräch mit Farah Abdullahi Abdi
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„Never Arrive“ erzählt die Geschichte der jungen Somali Farah Abdullahi Abdi, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gezwungen ist, ihr Zuhause in Kenia zu verlassen. Die Autorin wird ihr Buch vorstellen und über ihre Flucht nach Deutschland berichten, aber auch über die Träume, die sie zu dieser psychisch wie physisch aufreibenden Flucht ermutigt haben.

Ihr Buch erzählt davon, welche unvorstellbaren Strapazen sie auf sich genommen hat, um ihr Ziel zu erreichen – und wie sie es geschafft hat. Damit sind - über ihre persönliche Geschichte hinaus - die brutalen und menschenunwürdigen Bedingungen Thema des Buches, denen ein Großteil der Asylsuchenden auf der Flucht ausgesetzt ist.

Im Anschluss an die Buchvorstellung diskutieren wir die Situation von LGBTIQ*-Geflüchteten in Deutschland. Neben persönlichen Geschichten und Erfahrungen geht es um Strategien zur Sensibilisierung für das Thema, Möglichkeiten der Vernetzung verschiedener Akteurinnen und Akteure, Fragen der Unterbringung schutzsuchender LGBTIQ*-Personen sowie Auswirkungen des Asylrechts und des politischen Schutzes.

Mit:

  • Farah Abdullahi Abdi, Autorin
  • Stephan Jäkel, Abteilungsleitung HIV/STI-Prävention und Flucht, Schwulenberatung Berlin
  • Aliya Khabaz, Trans-Aktivistin, ehrenamtliche Helferin für LGBTIQ*-Geflüchtete bei Rubicon e.V.
  • Javid Nabiyev, Gay-Aktivist, Gründer von "Queer Refugees for Pride"

Die Veranstaltung wird simultan übersetzt (Deutsch/Englisch).

Parallel zur Veranstaltung zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung die Ausstellung "Where Love Is Illegal", eine Ausstellung, in der Lesben, Schwule und Queers aus Tunesien ihre Geschichten erzählen. Wir möchten unsere Gäste herzlich auch zu dieser Ausstellung einladen.

Kontakt: Sarah Schwahn
E-Mail: schwahn@boell.de
Telefon: 030-285 34 183