Nutzen statt Besitzen

Nutzen statt Besitzen

Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur

Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: Gemeinschaftlicher Konsum. Er umfasst so unterschiedliche Praktiken wie Wohnungstausch, Kleidertauschparties, Autogemeinschaften, Gemeinschaftsgärten, Tauschringe für Werkzeuge, Drucker oder DVDs und vieles andere mehr. Das Time Magazin hat diese neue Konsumform sogar zu einer der zehn großen Ideen erkoren, die die Welt verändern werden. Denn wenn man Dinge gemeinsam nutzt und weiterverwendet, kann dadurch der Ressourcenverbrauch erheblich gesenkt werden.

Doch wie kann man diese privaten und geschäftlichen Angebote besser bekannt machen?
Welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Unter welchen Bedingungen führt „Nutzen statt besitzen“ zu ressourcenschonendem Wirtschaften? Und vor allem: Wie finden diese Nutzungsformen den Weg in unseren Alltag und werden Teil unserer Konsumkultur?

Anhand ausgewählter Beispiele – Chemikalien-Leasing, Werkzeugverleih und Kleidertausch –  hat das Wuppertal-Institut im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung und des NABU diese Fragen untersucht. Die Ergebnisse werden erstmals präsentiert und diskutiert. Zusätzlich stellen Initiativen und Unternehmen ihre gemeinschaftlichen Nutzungs-, Teil- und Mietformen auf einem Markt der Möglichkeiten vor.

„Nutzen statt besitzen. Auf dem Weg zu einer gemeinschaftlichen Konsumkultur?“ erscheint am 7. November 2012 in der Schriftenreihe „Ökologie“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Bestellung und Download unter www.boell.de

Mit:
Holger Rohn, Wuppertal-Institut
Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU)
Thomas Gambke, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung
Martin Huber, Kleiderkreisel

Moderation:
Julia Vismann, Radio Eins