Podiumsdiskussion Donnerstag, 27. April 2017 in
Berlin

Radikalismus und Terror

Sicherheit in der verunsicherten Gesellschaft

Feuerwehrtür. Urheber/in: Alex Simon. Public Domain.
Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 27. April 2017, 18.00 Uhr
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
frei
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Teil der Reihe
Interkulturalität & Politik

Angst vor politisch oder religiös motivierter Gewalt und Terror betrifft alle Teile der Gesellschaft – sowohl die Mehrheitsbevölkerung als auch Minderheiten (wie Geflüchtete, Juden, Muslime oder Schwarze). Politisch oder religiös motivierter Extremismus bestimmt große Teile der politischen Auseinandersetzung in heutigen europäischen Gesellschaften. Der religiös motivierte Terror bedroht die liberale Gesellschaft und der rechtsextrem motivierte Terror bekämpft die offene und plurale Einwanderungsgesellschaft. Die Anschläge von Paris, Brüssel, Berlin oder Dortmund und die hundertfachen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, jüdische Einrichtungen oder einzelne Personen sind unübersehbare Ausdrücke des gestiegenen Extremismus und des Terrors in den europäischen Gesellschaften. Islamistische Terrornetzwerke einerseits und rechtsextreme Gruppierungen andererseits nutzen soziale Spaltungstendenzen und Zunahme von Migration, um Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Was sind aber die Ursachen, die in einer demokratischen Gesellschaft zur Radikalisierung und Extremismus führen? Welche politischen und sozialen Spaltungstendenzen begünstigen Radikalisierung? Wie muss eine offene Gesellschaft auf politisch motivierte Gewalt und Terror reagieren? Wie können Strategien von Deradikalisierung und Deeskalation aussehen?

Im Wahljahr 2017 beschäftigt sich die Heinrich-Böll-Stiftung in ihrer Reihe „Interkulturalität und Politik: Perspektiven für eine offene Einwanderungsgesellschaft“ mit Themen, Ursachen und Akteur/innen rechter und rassistischer Hetze, islamistischer Gruppierungen und Perspektiven für eine offene und demokratische Einwanderungsgesellschaft.

Mit:

  • Dr. Marwan Abou Taam, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
  • Toralf Staud, Journalist und Autor
  • Dr. Yan St-Pierre, Modern Security Consulting Group (MOSECON)
  • Moderation: Breschkai Ferhad, Bundesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen (NEMO)

 

Hinweis: Die Veranstaltung wird als Livestream übertragen.

 

Kontakt:
Anke Bremer
E-Mail: migration@boell.de
Telefon 030-285 34 240

 

Die nächste Veranstaltung in der Reihe „Interkulturalität und Politik“:
Mittwoch, 24.05.17: Vielfalt und Zusammenhalt – Perspektiven der Einwanderungsgesellschaft