„Ich habe etwas, was Du brauchst...“

„Ich habe etwas, was Du brauchst...“

Mittwochsgesellschaft: Regenerative Stadt III: Nutzen statt Besitzen

Braucht man eine Bohrmaschine oder ein Loch in der Wand? Eine Waschmaschine oder saubere Wäsche? Bewohner/innen einer regenerativen Stadt gehen klug mit Ressourcen um und zunehmend wird vielen Menschen klar, dass sie längst nicht alles selbst besitzen müssen, was sie brauchen und nutzen wollen. Es gibt einen neuen Trend, der nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Einzug hält: Gemeinschaftlicher Konsum heißt er und umfasst so unterschiedliche Praktiken wie Wohnungstausch, Autogemeinschaften, Gemeinschaftsgärten und Tauschringe für Werkzeuge. Was es schon lange in Form von Bibliotheken, Waschsalons oder landwirtschaftlichen Genossenschaften gibt, weitet sich auch auf andere Lebensbereiche aus. Nach der Devise „Nutzen statt Besitzen“ teilen und tauschen Menschen Werkzeuge, Kleider, Autos und vieles mehr. Welchen Beitrag kann eine solche Praxis leisten, um den Ressourcenverbrauch in der Stadt erheblich zu senken? Wie lässt sich das gemeinsame Nutzen von Dingen organisieren und welche Herausforderungen gibt es?

Zu Gast sind: Maike Gossen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, arbeitet zu den Themenschwerpunkten Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sowie Alternative Nutzungspraktiken. Thomas Doennebrink ist aktiv für OuiShare als Vernetzer für Berlin und Deutschland und ist damit beschäftigt die Teil-Ökonomie in diesem Land zu fördern und zu vernetzen.

 

Moderation: Joachim Gessinger und Inka Thunecke, Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Veranstaltungsort: T-Werk, Schirrhof, Schiffbauergasse 4e, 14467 Potsdam

 

Der Eintritt ist frei. Um einer Anmeldung wird gebeten.

 

Die Mittwochsgesellschaft findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) statt.