Gespräch Donnerstag, 15. März 2018 in
Dresden

Roma in Deutschland: Immer noch unerwünscht.

Eine persönliche Geschichte über den Kampf gegen eine Abschiebung aus Sachsen mit Sami Bekir

Urheber/in: Gruppe Gegen Antiromaismus. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 15. März 2018, 19.00 Uhr – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen - Weiterdenken

Über 70 Jahre nach Ende des Genozids an den europäischen Roma und Sinti durch Nazideutschland bleiben diese von umfassender Diskriminierung betroffen. Romnja und Roma haben mit Ausgrenzung und Stereotypen zu kämpfen. Fliehen sie aus anderen Ländern nach Deutschland wird ihnen hier ein Bleiberecht verweigert. Selbst nach Jahrzehnten in ihrer neuen Heimat werden sie gewaltsam in die Länder zurückgeschoben, in die sie nach deutschem Recht gehören. Genau so erging es Sami Bekir und seiner Familie. In dem Vortrag gehen Sami und die Gruppe Gegen Antiromaismus der jahrhundertealten Verfolgungsgeschichte der Roma auf den Grund und berichten von ihren praktischen Auswirkungen heutzutage: Von Abschiebung, Familientrennung, Untertauchen, Unterstützung, juristischen Auseinandersetzungen und Erfolgen. Von der Verweigerung der Behörden, hier ein normales Leben führen zu können und dem Kampf um diese Normalität.

Vortrag der Gruppe Gegen Antiromaismus, die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Modellprojekt ROMARESPEKT veranstaltet, welches im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben! vom BMFSFJ gefördert wird.

ORT: Kunsthaus Dresden, Räthnitzgasse 8, 01097 Dresden

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018 eröffnet EDEWA die erste interaktive Filiale in Sachsen. Im Kunsthaus Dresden hat die Wanderausstellung vom 13. bis 28. März 2018 ihre Türen geöffnet und lädt ein, beim „Supermarktbesuch“ und besonderen „Verkaufsaktionen“ die Perspektive zu wechseln. Die antikolonialen und rassismuskritischen Produkte sind zum Anfassen und Diskutieren. Sie regen zum kritischen Hinterfragen des (eigenen) Konsumverhaltens und der eigenen Wahrnehmung an. Weitere Informationen unter: http://dresden-postkolonial.de/edewa-der-postkolonialwarenladen-eroeffnet-erste-filiale-in-sachsen/#more-2150