Bildungsreise Montag, 15. Oktober 2018 – Freitag, 19. Oktober 2018 in
Hamburg

Sein und Haben

Reichtum fair teilen

Urheber/in: Marco Verch. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Montag, 15. Oktober 2018, 09.30 Uhr – Freitag, 19. Oktober 2018, 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg - Umdenken

Es herrscht eine krasse Ungleichverteilung von Vermögen und Chancen (nicht nur) in diesem Land. Und das ist auch im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen, denn laut letzten Umfragen finden 80 Prozent, dass es ungerecht zugeht in Deutschland. Besonders schlimm trifft es die Alleinerziehenden: 40 Prozent von ihnen beziehen Hartz IV. Dazu kommt die stetige Steigung der Altersarmut – trotz lebenslanger Rentenzahlung. Rund 40 Prozent der Haushalte haben weniger Vermögen, als vor 20 Jahren. Das merken auch besonders die „Tafeln“, die zeitweise nur noch unzureichend alle Bedürftigen mit Nahrung versorgen können.

Der immer größer werdende Spalt zwischen Arm und Reich mit seinem politischen und sozialen Sprengstoff wird ständig beklagt und dennoch hingenommen. Jüngstes Beispiel: CDU/CSU und SPD konnten sich bei ihren Sondierungen nicht einmal auf die minimalste Anhebung der Steuer für sehr gut Verdienende verständigen. Doch es gibt viele Modelle für ein gerechteres Miteinander z.B. Anhebung der Erbschafts- und Vermögenssteuer, Bekämpfung von Steuersümpfen, Begrenzung von Managergehältern oder dem garantierten/bedingungslosen Grundeinkommen. Politische Rückendeckung dafür gibt es theoretisch von den Vereinten Nationen, die im Weltzukunftsvertrag die Abschaffung der Armut bis 2030 beschlossen haben (auch Deutschland hat den Vertrag unterschrieben).

Wir machen uns schlau, wie ein Umfairteilen funktionieren könnte und gucken dabei auch auf andere Länder

Leitung: Karin Heuer - Bildungsreferentin

Preis: 130 € (erm. 50 €) ohne Übernachtung

Der genaue Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung NRW