Solidarität statt Profit? (17-2302)

Solidarität statt Profit? (17-2302)

Anders leben und wirtschaften im urbanen Raum - Stadtbegehung Düsseldorf
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Mehr, schneller und günstiger: Reden wir von Wirtschaft und Arbeit, geht es häufig um mehr Wachstum und Profit. Die Arbeit als solche, das Produkt und vor allem die ausführenden Menschen rücken in den Hintergrund. Wir möchten die Alternativen in Düsseldorf aufspüren. Dazu besuchen wir verschiedene Menschen und Orte, die einen anderen und nachhaltigen Blick auf diese Bereiche haben, und werden Aspekte rund um Gemeinwohlökonomie, Solidarische Landwirtschaft und Food-Sharing beleuchten. Neben der Begehung der Orte werden wir uns den verschiedenen Themen durch Expert*innen-Inputs und gemeinsamen Aktionen vor Ort nähern.

Stationen:
• Auf dem Bioland Lammertzhof werden seit 1989 40 Hektar Ackerfläche nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet. Aber auch gesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Wirtschaften sind zentral in der Arbeitsphilosophie des Hofs verankert.
• Das Ökotop Heerdt ist ein ganzheitliches, ökologisches und soziales Projekt zum Leben in der Stadt. Es wird ehrenamtlich von Bürger*innen, mit fachkundlicher Hilfe, konzipiert und betreut.
• Das Niemandsland ist eine Projektwerkstatt, auf deren Vereinsgelände sich mehrere Gebäude befnden, die kollektiv betrieben werden. Hier sollen sich Menschen treffen und an ihren Projekten arbeiten können. Regelmäßig werden Kurse, Workshops und Vorträge angeboten

Referentinnen:
Anna Tötter, Bildungsreferentin der Heinrich Böll Stiftung NRW
Veronika Jellen, Studentische Mitarbeiterin der Heinrich Böll Stiftung
NRW, freie Journalistin

Hinweis: Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob Sie zum Zeitpunkt der Veranstaltung im Besitz eines gültigen ÖPNV-Tickets für den Raum Düsseldorf (Preisstufe mind. A2) sind.

Anmeldeschluss:
31. Mai 2017