Teheran: Metropole am Limit

Teheran: Metropole am Limit

Mangel an Wohnraum, steigende Mieten, zu viel Verkehr: All diese Probleme stellen nicht nur Städte in Deutschland und Europa vor große Herausforderungen, sondern in besonderem Maße auch die Ballungszentren im Nahen und Mittleren Osten. Ob Mega-Cities wie Kairo, Istanbul und Teheran mit über 15 Millionen EinwohnerInnen oder die Hightech-Skylines von Abu Dhabi und Doha, die Herausforderungen an den Städtebau in der Region sind enorm. Der Klimawandel, Arbeitsmigration, soziale Ungleichheit und Umweltverschmutzung erfordern innovative Lösungen und neue partizipative Ansätze. Auch muss die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen dabei deutlicher in den Blick und in ihrer Bedeutung für diese Projekte ernst genommen werden.

Als Auftakt der vierteiligen Veranstaltungsreihe geben Amina Nolte und Daniel Walter von Alsharq e.V. einen Überblick über den Urbanen Nahen und Mittleren Osten und grundsätzliche Tendenzen zum Thema Stadt in der Region. Ein besonderer Blick soll an diesem Abend auf die iranische Hauptstadt Teheran geworfen werden. Mit ihrem rasanten Wachstum und notorischen Verkehrschaos steht die Stadt vermeintlich beispielhaft für die Tendenzen ungezügelter Modernisierung. Derweil versuchen die Stadtverwaltung sowie vereinzelt auch zivilgesellschaftliche Initiativen, diese Stadt am Limit für die BewohnerInnen lebhaft zu machen.

Veranstaltungsort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung ; Sebastianstr. 21, 10179 Berlin.

Kooperationspartner: Alsharq e.V.

Referent: Daniel Walter (Alsharq e.V.)

Datum: 26.09.2017 ; 19:00-22:00 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Stadttage. Themenwoche zur Zukunft von Stadt"

Realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin