Mittwoch, 05. April 2017 in
Hannover

Transformation und Gewalt - Nationale Visionen und Identitätspolitik im Osmanischen Reich und in der Republik Türkei

Veranstaltungsreihe - Lust auf Türkei?

Datum, Uhrzeit
Mittwoch, 05. April 2017, 18.30 Uhr
Veranstalter/in
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Der Beginn der Geschichte der modernen Türkei wird heute zumeist mit der Gründung der türkischen Republik durch Mustafa Kemal »Atatürk« im Jahr 1923 angesetzt. Die wichtigsten und richtungsweisenden Veränderungen, sowohl hinsichtlich der gesellschaftlichen Bedingungen als auch der nationalen Identifikationen hatten jedoch vorher stattgefunden. Dieser Transformationsprozess des osmanischen Vielvölkerstaats in einen modernen Nationalstaat sowie dessen ideologische Grundlagen werden im Vortrag analysiert.
Vorgestellt und diskutiert werden auch die, bis in die Gegenwart der Republik Türkei reichende Kontinuitäten dieser identitätspolitischen Konzepte. Nicht zuletzt wird der Vortrag auf grundsätzliche Überlegungen zum Zusammenhang von Entwürfen nationaler Identität, Ordnungsvorstellung und kollektive Gewalt eingehen.

Referent: Prof. Dr. Mihran Dabag, Ruhr-Universität Bochum, Institut für Diaspora- und Genozidforschung

Veranstaltungsort: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule | Burgstraße 14 | 30159 Hannover | Saal | Barrierefrei

Veranstalter*in: Landeshauptstadt Hannover | Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule

Kontakt: Arzu Altug Tel.: 05 11 / 1 68-4 39 44 | E-Mail: arzu.altug@hannover-stadt.de